Dies bestätigt Rolf Glünkin vom kantonalen Amt für Raumplanung. Damit kommt dem kantonalen Erschliessungs- und Gestaltungsplan «Deponie Attisholzwald» sowie dem kantonalen Erschliessungsplan «Schmutzwasserleitung Aufbereitungsplatz Attisholz-Kläranlage Flumenthal die Bedeutung einer Baubewilligung zu.

«Wir wurden überrascht», sagt Rolf Glünkin. Er vermute, die potenziellen Einsprecher hätten gesehen, dass der Kanton eine optimale Lösung anstrebe. «Natürlich bleibt es aber ein Eingriff über eine lange Zeit.» Jetzt muss noch der Bund seine Zustimmung zum Vorhaben geben. Dies wegen Rodungen, welche mehr als 5000 Quadratmeter Wald betreffen. Danach wird der Regierungsrat endgültig entscheiden.

Rolf Glünkin rechnet damit, dass dies in etwa zwei Monaten der Fall sein wird. Gleichzeitig wird sich der Deponiebetreiber, die Vigier AG, um eine Betriebsbewilligung für die neue Deponie bemühen. «Bis 2019 wird noch die alte Deponie betrieben, danach soll nahtlos die neue Deponie genutzt werden.»