Lüsslingen-Nennigkofen
Kein Tempo 30 auf der Bahnhofstrasse

Das Konzept für Tempo 30 in allen Lüsslinger Wohnquartieren wurde mit Planung und Signalisation vom Gemeinderat gutgeheissen. Ins Budget werden dafür 50000 Franken aufgenommen. Dem Tempo-30-Regime nicht unterstellt sind Industrie- und Bahnhofstrasse.

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Das Konzept für Tempo 30 in allen Lüsslinger Wohnquartieren wurde mit Planung und Signalisation vom Gemeinderat gutgeheissen. (Symbolbild)

Das Konzept für Tempo 30 in allen Lüsslinger Wohnquartieren wurde mit Planung und Signalisation vom Gemeinderat gutgeheissen. (Symbolbild)

Hanspeter Baertschi

Ausserdem werden in beiden Dorfteilen schadhafte Verkehrssignalisationen überprüft. Verhindern möchte der Rat allerdings einen «Schilderwald». «Oftmals genügt eine Beschriftung auf dem Strassenbelag als Verkehrsregelung», sagte der Gemeindepräsident Herbert Schluep.

Der Gemeinderat hat:

– sich von Rolf Iseli über das Skilagerkonzept informieren lassen und die Elternbeiträge von 160 Franken für das erste Kind und 130 Franken für das Geschwisterkind genehmigt. Beide Informationen werden auf die Homepage aufgeschaltet;
– einer neuen Auflage des Gestaltungsplans in der Kiesgrube zugestimmt. Wegen einer früheren begrenzten Waldrodung muss dort auf Anregung des Kantonalamtes für Jagd und Fischerei eine bereichsweise Aufforstung vorgesehen werden. (gku)

Die Ratsmitglieder bedauerten, künftig auf ihren Kollegen Thomas Müller, zugleich Präsident der Betriebskommission, verzichten zu müssen, da er während der Amtsperiode seinen Rücktritt eingereicht hat. Seine Dienste für die Gemeinde werden zu einem späteren Zeitpunkt verdankt. In Brigitte Rohrbach, bisher Ersatzmitglied wurde rechtzeitig eine Nachfolgerin für Müller gefunden.

Brigitte Rohrbach übernimmt von Robert Hürlimann zudem die Repla-Aufgabe als Langsamverkehrs-Verantwortliche. «Das Thema interessiert mich vor allem im Sinn der Schuljugend und weil ich selbst sehr häufig mit dem Velo unterwegs bin», sagte die neu gewählte Gemeinderätin. Da Müller zugleich auch als Vizegemeindepräsident amtierte, muss diese Funktion ebenso neu besetzt werden. Der Rat favorisierte bereits einen Kandidaten, der sich aber noch Bedenkzeit erbat. Gemeinderätin Franziska Kopp wird vom Rat als Mitglied in die Sozialkommission der Sozialen Dienste Region Biberist-Bucheggberg-Lohn (BBL) delegiert.

Gegen wildes Plakatieren

An beiden Ortseingängen – von Solothurn und von Büren her – stehen im Abstand von rund 100 Metern je zwei Plakattafeln zur Verfügung. Um Klarheit zu schaffen, legte der Gemeinderat Regelungen fest, wie die Benützung verlaufen soll. Laut Hürlimann gilt als Richtschnur, dass Plakate jeweils 14 Tage vor dem Anlass dort aufgehängt werden dürfen und danach wieder entfernt werden müssen.

Berechtigt sind in Priorisierung Gemeindeveranstaltungen, ortsansässige Vereine, private Personen aus dem Dorf und Kampagnen – wie jetzt gerade der Hinweis auf den Schulanfang. Eine geplante Plakataktion muss bei der Gemeindeverwaltung angemeldet werden, damit niemand in Eigenregie handelt. Alles Wissenswerte dazu wird auf der Homepage zu lesen sein. Für Wahlplakate gelten die kantonalen Verordnungen. Bei nicht regelkonformer Platzierung bittet die Gemeindeverwaltung um Hinweise.

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