Kriegstetten
Kein Minus mehr: Die Gemeinde präsentiert schwarze Zahlen dank Mehreinnahmen

Dank Mehreinnahmen bei den Steuern kann die Gemeinde Kriegstetten wieder schwarze Zahlen präsentieren.

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Rahel Meier

Nach der zweiten Lesung zeigt das Budget für 2018 einen Ertragsüberschuss von 78'536 Franken. Dies bei einem Aufwand von 5,554 Mio. und einem Ertrag von 5,632 Mio. Franken. Das sei, so Gemeindepräsident Simon Wiedmer, seit langer Zeit das erste Mal, dass kein Minus präsentiert werde. «Wir haben vor allem Mehreinnahmen bei den Steuern, weil nun die Steuererhöhung zum Tragen kommt.»

2018 wird mit Steuereinnahmen von 3,27 Mio. Franken bei den natürlichen Personen und mit 0,135 Mio. bei den juristischen Personen gerechnet. Zusätzlich erhält die Gemeinde 40'000 Franken mehr aus dem Finanz- und Lastenausgleich. Weiter konnten in fast allen Bereichen Einsparungen und Kürzungen vorgenommen werden.

In der «Allgemeinen Verwaltung» beispielsweise sind die Kosten, trotz mehr Stelleprozenten für die Angestellten, praktisch gleich geblieben, wie im letzten Jahr. Um rund 80'000 Franken verbessert hat sich die Rubrik «Soziale Sicherheit».

Nächstes Jahr sollen 600'000 Franken investiert werden. Ein grosser Brocken ist mit total 120'000 Franken das neue Feuerwehrfahrzeug. Damit soll das 25-jährige Atemschutzfahrzeug ersetzt werden. Die Gebäudeversicherung beteiligt sich mit 35 Prozent an den Kosten. Der Rest wird auf die Kriegstetten (36'500 Franken), Halten (21'800) und Oekingen (19'700 Franken) verteilt. 340'000 Franken sind für die Sanierung der Grundmattstrasse, deren Beleuchtung und den Trottoirneubau eingesetzt. Sanierung und Neubau werden zeitlich mit dem Neubau des katholischen Pfarreiheimes koordiniert.

Müller konkurrierte Lottomatch

Der Gemeinderat Kriegstetten hat einstimmig entschieden, dass die Gemeinde sich dem neuen Zivilschutzkreis Aare Süd anschliessen soll. Dieser Beschluss muss noch durch die Gemeindeversammlung bestätigt werden.

Schliesslich hat der Gemeinderat zur Kenntnis genommen, dass die Hornussergesellschaft einen starken Besucherrückgang an ihrem Lottomatch beklagte, weil gleichzeitig ein Anlass des Kulturkreises, nämlich «Die letzte Gemeindeversammlung» mit Mike Müller, stattfand. Der Gemeinderat bedauert dies. Der Anlass sei aber nicht von der Gemeinde, sondern durch einen privaten Verein organisiert worden. Da könne man keine Vorschriften bezüglich des Anlassdatums machen. (rm)

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