Zuchwil
Kebag muss Planer-Submission abbrechen: Kein Bewerber erfüllt die Kriterien

Die Suche nach einem Planer für die neue Kebag wurde abgebrochen. Der Abbruch hat aber nur marginale Auswirkungen auf den Terminplan.

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Kebag in Zuchwil

Kebag in Zuchwil

mt

Im Amtsblatt wurde ein Abbruch der «Submission HLKS-Ingenieur» der Kehrrichtverwertungsanlage Kebag Enova bekannt gegeben. Abgebrochen wurde die Suche nach einem Planer, welcher Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen der neuen Kebag zeichnet. Laut Kebag-Direktor Markus Juchli lagen die günstigsten Offerten im Rahmen des Budgets für diese Aufgabe. Dieses beträgt zirka 1,1 Millionen Franken.

«Ich war eigentlich guter Dinge, nachdem wir 5 Offerten im Submissionsverfahren erhielten», erklärt Juchli. Aber das Submissionsziel, ein geeignetes Angebot zu erhalten, sei nicht erreicht worden. Drei Anbieter seien über die Eignungskriterien gestolpert. «Eigentlich erstaunlich, denn das sind Ja- oder Nein-Kriterien.»

Also beispielsweise Kriterien, welche die Projektgrösse betreffen oder die Leistungsfähigkeit einer Firma, wie Anzahl Mitarbeiter oder Referenzen etc. «Vielleicht haben wir hier die Werte zu hoch angesetzt», sagt Juchli selbstkritisch. Ein Anbieter hat die Selbstdeklaration abgeändert und ein Anbieter hat Ausschlüsse beim Preis gemacht, die gemäss Submission jedoch eingerechnet werden müssen. Das Angebot konnte somit nicht bewertet werden.

Die Nachteile wegen des Abbruchs des Submissionsverfahrens seien aber gering. «Auf den Terminplan hat der Abbruch marginale, auf den Kostenvoranschlag keine Auswirkungen.» Das Submissionsrecht sieht bei einem begründeten Abbruch die Möglichkeit der freihändigen Vergabe vor. «Wir werden mit Offerierenden das Gespräch suchen.» (uby)