Jubiläum

Katholischer Kirchenchor Langendorf feiert sechzigjähriges Bestehen

Der Vorstand des Kirchenchors (von links): Markus Fürholz, Florian Kirchhofer, Gilbert Schuppli, vorne: Marianne Brunner, Katrin Flury und Vreni Sieber.

Der Vorstand des Kirchenchors (von links): Markus Fürholz, Florian Kirchhofer, Gilbert Schuppli, vorne: Marianne Brunner, Katrin Flury und Vreni Sieber.

Der katholische Kirchenchor Langendorf wurde am 29. Mai 1959 gegründet und feiert dieses Jahr das sechzigjährige Bestehen. Ein guter Zusammenhalt ist dem Vorstand sehr wichtig. Das Vereinsmotto lautet daher passend; «singen setzt Glücksmomente frei und sorgt für gute Laune». Im Rahmen des Jubiläumsjahres werden verschiedene Projekte, darunter ein Gospelworkshop durchgeführt.

Am 29 Mai 1959 wurde der katholische Kirchenchor Langendorf von 12 Frauen und 11 Männern im «Chutzestübli» in Langendorf gegründet. Die erste Probe fand kurz danach im «Restaurant National» statt. Dies war der Beginn einer bis heute erfolgreichen Vereinsgeschichte. Obwohl auch im neuen Logo zum sechzigsten Geburtstag noch immer «katholischer Kirchenchor Langendorf» steht, hat sich der Chor längst gewandelt und steht der Ökumene offen gegenüber. Für die Verantwortlichen des Chores steht die Freude am Singen von geistlich–religiöser Musik und das Mitgestalten von Gottesdiensten im Vordergrund. Der Dirigent und musikalische Leiter, Florian Kirchhofer betont, dass neben dem Singen auch das gesellige Zusammensein, Gespräche und Diskussionen zu den Grundwerten des Vereins gehören. Ein guter Zusammenhalt und eine gute Stimmung sei allen im Vorstand sehr wichtig, fügt er an. Passend dazu steht denn auch das Vereinsmotto; «singen setzt Glücksmomente frei und sorgt für gute Laune». Entsprechend kommt bei Vereinsanlässen auch weltliches Liedgut nicht zu kurz.

Während viele Chöre mit Überalterung und Mitgliederschwund kämpfen, verbucht der katholische Kirchenchor eine leicht wachsende Tendenz. Im letzten Jahr konnten fünf Neueintritte verzeichnet werden, gegenüber nur zwei Austritten. Die sechzigjährige Chorgeschichte spiegelt sich auch unter den Aktiven wider. Jüngstes Chormitglied ist mit 19 Jahren Sarah Strähl, während mit 88 Jahren Hanny Meyer als letztes aktives Gründungsmitglied von 1959 immer noch mitsingt. Aktuell zählt der Chor 45 aktive Mitglieder, drei Passivmitglieder und zwölf Altmitglieder. Grosse Stabilität zeigt sich auch in der Leitung. Mit Katrin Flury ist erst die vierte Präsidentin, mit Florian Kirchhofer der vierte Dirigent im Amt.

Öffnung für befristetes Singen

In der Vergangenheit kam es zu einer Öffnung für Gastsängerinnen und Gastsänger in Form von Projekten. Um bei einem Projekt mitzuwirken ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Katrin Flury unterstreicht die Wichtigkeit dieser Öffnung. «Diese Projekte ermöglichen immer auch, dass jemand vielleicht im Chor bleibt und aktives Mitglied wird», so Flury. Nicht zuletzt ist die amtierende Vizepräsidentin, Vreni Sieber, auf diesem Weg vor zwei Jahren zum Chor gekommen.

Kirchhofer realisiert auch im Rahmen des Jubiläumsjahres verschiedene Projekte, darunter ein Kurzprojekt. Am 25. und 26. Oktober leitet er einen Gospelworkshop. Die Lieder werden am Sonntag, 27. Oktober im ökumenischen Gottesdienst zur Kirchweihe mit Unterstützung von Bernita Bush und Band gesungen. Das erste grosse Projekt im Jubiläumsjahr kommt am Karfreitag zur Aufführung. Gesungen wird «Golgatha» von Michael Lippert. Ein musikalischer Kreuzweg, instrumental unterstützt und mit Bildern visuell verstärkt. Die Bilder werden die Geschichte von der Geburt bis zur Auferstehung Jesu in die Gegenwart transferieren und mit aktuellen Zeitthemen in Verbindung bringen.

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