Renovation beendet
Kapellenkreuz in Hubersdorf ist eingeweiht

Nach der Renovation der Kapelle steht nun auch ein neues Kreuz davor, das nun eingeweiht wurde.

Siegfried Wiedemann
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Am 1. Mai-Sonntag wurde das Holzkreuz in Hubersdorf feierlich eingeweiht.

Am 1. Mai-Sonntag wurde das Holzkreuz in Hubersdorf feierlich eingeweiht.

Hanspeter Bärtschi

Nach der abgeschlossenen Renovation der Kapelle wurde nun auch das daneben stehende grosse Holzkreuz erneuert. Es war nach 29 Jahren morsch geworden und musste ersetzt werden. Der damalige Erbauer Josef Zuber machte sich erneut ans Werk und schuf wiederum aus Eichenbalken ein stattliches Kreuz. Am 1. Mai-Sonntag wurde es feierlich eingeweiht.

Die Dorfkapelle Heilig-Kreuz in Hubersdorf war bis auf den letzten Platz gefüllt, um Sonntags-Gottesdienst zu feiern, den der Kirchenchor Flumenthal mit mehreren Marienliedern verschönerte. Anschliessend fand vor der Kapelle die Weihe des neuen Holzkreuzes durch Diakon Paul Bühler statt. Sie wurde gleich doppelt eingesegnet, denn Petrus mischte mit einem Regenguss kräftig mit.

Jesus-Kreuz in Flumenthal

In seiner Predigt stellte Paul Bühler das Kreuz ebenfalls in den Mittelpunkt. In der Monstranz der Pfarrkirche Flumenthal sei ein Holzteilchen enthalten, das vom echten Holzkreuz in Jerusalem abstammen soll, so die alte Überlieferung.

Dieses Kreuz sei 325 von der Heiligen Helena, der Mutter von Kaiser Konstantin dem Grossen, wieder aufgefunden worden. Der Rest dieses Kreuzes wird heute noch in der Kirche Santa Croce di Gerusalemme in Rom aufbewahrt. Heute mahnt das Kreuz die Christen an die Auferstehung der Toten und an die eigene Auferstehung.

Familiengeschenk

Josef Zuber, Bürger von Hubersdorf, hatte schon vor knapp 30 Jahren beim Bau der Kapelle kräftig mitgewirkt. Er schuf damals den Altartisch, den Ambo (Kanzel) für die Lesungen und Predigten und den Tabernakel. Dabei ist er beruflich gar kein Schreiner, sondern Gewerbelehrer, das mit «zwei rechten Händen».

Was er anpackt, darf sich nachher sehen lassen. So auch das neue Holzkreuz, das er aus drei alten Eichenbalken zusammensetzte. Das Werk schenkte er dem Kapellenverein als Gabe von ihm und seinen Schwestern. Entsprechend war der Familie Zuber beim anschliessenden Apéro der Dank der Gottesdienstbesucher mit viel Applaus gewiss. Und die Dorfkapelle Heilig-Kreuz hat nun ihr Wahrzeichen in erneuerter Form zurückerhalten. (swh)

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