Lüsslingen-Nennigkofen

Kanton und Denkmalpflege zahlen 127'000 Franken an Alterssitz-Renovation

Dieses Gebäude wird zum künftigen Alterssitz.

Dieses Gebäude wird zum künftigen Alterssitz.

Der Gemeinderat von Lüsslingen-Nennigkofen freute sich über die Subventionszusagen für den Alterssitz. Die Kantonale Denkmalpflege und der Kanton zahlen 127'000 Franken.

Der für Um- und Ausbau 3,4 Mio. Franken kostende Alterssitz hat eine weitere Hürde genommen. Die Kantonale Denkmalpflege und der Kanton haben ihre Beiträge an das künftige Haus mit 12 Alterswohnungen beziffert.

Nach ausführlichen Gesprächen der Wohnbaugenossenschaft mit allen Subventionsgebern wurden 707'000 Franken und davon 18 Prozent im Umfang von 127'000 Franken zur Abgeltung von restaurierendem Mehraufwand zugesichert.

Gemeindeschreiberin Madeleine Stuber berichtete als Sekretärin der Wohnbaugenossenschaft über den Stand der Arbeiten, die kurz vor der Baueingabe stehen. Sofern die Genehmigung im Kanton rasch erteilt wird, könnten bereits im April bauvorbereitende Arbeiten beginnen. Aus praktischen Gründen hat sich der Mix der 12 Wohnungen geringfügig verändert.

Statt der bisher vorgesehenen 9 Einpersonen- und 4 Zweipersonenwohnungen sind jetzt je 6 Wohneinheiten beider Kategorien vorgesehen. Fachorganisationen wie Procap hatten dazu geraten. Durch die neue Aufteilung, die den Wünschen vieler Senioren entgegenkommt, wird das Projekt wohl etwas teurer.  Gemäss Stuber sind schon zahlreiche Interessenten für diese Form von Wohnen im Alter vorhanden.

Neue Schulverträge

Gemeinsam mit der Gemeinde Feldbrunnen ist Lüsslingen-Nennigkofen Partner in der Kreisoberstufenschule in Solothurn. Mit der neuen kantonalen Schülerpauschale haben sich die Kosten für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 geringfügig verändert. Rolf Iseli, im Rat zuständig für das Bildungswesen, teilte mit, dass sich die Gesamtbeteiligung der Gemeinde pro Schülerin/Schüler mit 16'500 Franken  ungefähr im Rahmen der Vorjahre bewegt.

Gemäss Iseli sei im neuen Schulvertrag allerdings das Einsichtsrecht eingeschränkt und auch der Standort der Oberstufenschulen sei nicht festgehalten. Lüsslingen-Nennigkofen liegt sehr an den Schulhäusern Schützenmatt und Kollegium, die gut erreichbar- ebenso mit öffentlichem Verkehr- für Jugendliche aus der Gemeinde sind.

Bei einer möglichen Fusion zwischen Solothurn und Zuchwil könnte auch die Ansiedlung der Oberstufe durch eine Verschiebung beispielsweise nach Zuchwil betroffen sein, wurde im Rat befürchtet. In baldigen Gesprächen mit Feldbrunnen soll eine gemeinsame Haltung festgelegt werden.

Homepage von Po Bucheggberg

Einstimmig sprach sich der Rat für eine Beteiligung an der Internetplattform des Vereins Pro Bucheggberg aus. «Auch wenn wir am Rande wohnen, gehören wir zum Bezirk dazu», bekräftigte Gemeindepräsident Herbert Schluep.

Da die Installation der Seite, die alle Anlässe koordinieren will und sich mit kommunalen Homepages «verlinken» lässt, im Umfang von rund 7000 Franken durch die von allen Gemeinden gespeiste Vereinskasse getragen wird, entschied sich der Rat, die kommunal jährlich wiederkehrenden Kosten von 285,38 Franken für Betrieb und Zugriff zu übernehmen. 

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