Die Schaerer AG, Herstellerin professioneller Kaffeemaschinen, stärkt ihren Stammsitz. Wie einem Interview von Geschäftsführer Jörg Schwartze in der «Schweizer Industriezeitschrift SMM» zu entnehmen ist, wurden die Mietverhältnisse verlängert und ausgeweitet. Der Mietvertrag gilt für fünf Jahre und kann um weitere fünf Jahre verlängert werden.

«Nach wie vor können wir an unserem Hauptsitz in Zuchwil wirtschaftlich produzieren und in alle Welt exportieren», erklärt Schwartze. Schaerer AG habe im Jahr 2018 rund einen Viertel mehr Maschinen produziert als im Jahr zuvor. Auch im laufenden Jahr sei die Auslastung sehr gut. Das internationale Geschäft soll gestärkt und vorantrieben werden. «Dazu benötigen wir zusätzliche Produktionskapazität. Dafür stellen wir derzeit die Weichen.» So ist im letzten Jahr ein sechsstelliger Betrag in die IT-Infrastruktur des Gebäudes auf dem Riverside-Industrieareal investiert worden. In der Produktion wurden die Flächen erweitert sowie die meisten Montagearbeitsplätze erneuert.

Geplant sind Erweiterungs- und Umbaumassnahmen der Produktions- und Verwaltungsflächen. «Das betrifft beispielsweise eine Produktionslinie mit einem vollkommen neuen Fertigungskonzept. Sie wird zusätzliche Produktionskapazitäten schaffen», ist Schwartze überzeugt. Insgesamt verfügt Schaerer AG künftig über 11  300 Quadratmeter Produktions- und Lagerflächen sowie zirka 3000 Quadratmeter Büroflächen im Riverside-Industrieareal. Das entspricht rund zwei Fussballfeldern. Zudem konnte ein Vormietrecht für weitere 1300 Quadratmeter Fläche ausgehandelt werden. «Das schafft für uns Zukunftssicherheit», sagt Schwartze.

Entsprechend zum Wachstum hat auch die Zahl der Mitarbeitenden in den letzten Jahren zugenommen. Sie beträgt nunmehr 400. Schaerer AG beschäftigt Fachkräfte mit einem breiten Spektrum an Qualifikationen. Dazu gehören Software- und Maschinenbau-Ingenieure, Spezialisten für Konstruktion sowie Mitarbeitende für Tätigkeiten in der Produktion und in der Logistik. Darüber hinaus lernen in Zuchwil inzwischen 16 Nachwuchskräfte.