Lüterkofen-Ichertswil
Jungschützen durften am Schweizerfinal teilnehmen und gewinnen dafür den Sportpreis

In Lüterkofen-Ichertswil nahmen rund 120 Personen am geselligen Anlass rund um die Vergabe des Verdienst- und Sportpreises teil.

Agnes Portmann-Leupi
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Die Geehrten (vorne von links): Peter Ingold, Dimitri Otti, Manuel Wyss und David Roth (es fehlt Nick Oppliger). Hinten von links: Martin Zimmermann, Gemeindepräsident Roger Siegenthaler und Sonja Weyeneth.

Die Geehrten (vorne von links): Peter Ingold, Dimitri Otti, Manuel Wyss und David Roth (es fehlt Nick Oppliger). Hinten von links: Martin Zimmermann, Gemeindepräsident Roger Siegenthaler und Sonja Weyeneth.

Agnes Portmann

Rund 120 Personen fanden sich im Foyer der Mehrzweckhalle ein. Die Vergabe des Verdienst- und Sportpreises, verbunden mit dem Neuzuzügerapéro und anschliessendem Risotto mit Wurst, organisiert von der Kulturkommission, stiess auf grosses Interesse. Um neue Mitglieder warben vorerst die Vereine, deren Präsidentinnen und Präsidenten zum Mitmachen motivierten – Männer- und Frauenriege, Turnverein, Standschützen, Theatergruppe, Frauenchor, Dorffrauen, Jungschar. Auserkoren für die Ehrungen wurden in diesem Jahr eine Einzelperson sowie eine Gruppe.

Volltreffer für die Jungschützen

Das brillante Ergebnis der Jungschützengruppe Lüterkofen-Ichertswil liess sich im Jahr 2017 sehen: Qualifikation für den Gruppen-Kantonalfinal, überlegener Kantonalmeister in Balsthal mit elf Punkten Vorsprung auf die Zweitplatzierten, Teilnahme am Schweizerfinal in Emmen. Dafür erhielten die vier Jugendlichen Nick Oppliger, Dimitri Otti, David Roth und Manuel Wyss den Sportpreis.

«Nie zuvor schafften Jungschützen diese hohe Hürde in unserer bald 190-jährigen Vereinsgeschichte», lobte Sonja Weyeneth, Präsidentin der Standschützen, in ihrer Laudatio die jungen Sportler. Ein Jungschütze lerne nicht nur den Umgang mit der Waffe, sondern auch Disziplin, Pflichtbewusstsein, Engagement und Pflege der Kameradschaft äusserte sie sich. Gemeindepräsident Roger Siegenthaler freute sich, dass die Jugendlichen mit ihrem Erfolg den Namen Lüterkofen-Ichertswil bekannt gemacht hatten.

Verdienstpreis und das beste Brot

«Zuhören, überlegen, argumentieren, überzeugen und motivieren ist das Markenzeichen der Person für den Verdienstpreis. Zudem ist die Person als Frühaufsteher bekannt», machte es Martin Zimmermann spannend, der die Laudatio hielt. Der mit dem Verdienstpreis geehrte Peter Ingold bildete sich 1976 zum Schützenmeister aus und hat mittlerweile seit 40 Jahren dieses Amt bei den Standschützen Lüterkofen-Ichertswil inne. Ihm obliegt die Verantwortung für den gesamten Schiessbetrieb. «Er ist im Schützenhaus der absolute Chef», sagte Martin Zimmermann und erwähnte dabei eine Vielzahl der Aufgaben.

Zudem engagierte sich der Geehrte viele Jahre in verschiedenen Kommissionen und Vorständen rund um den Schiesssport. Peter Ingold ist aber auch ein passionierter Turner und seit 2005 ebenfalls im Vorstand der Männerriege tätig. Gemeindepräsident Siegenthaler hob zusätzlich ein weiteres Faktum hervor. «Beim Ingold-Beck gibts das beste Brot», propagierte er. Die Bäckerei sei ein wichtiger Bestandteil des Dorfes, es gelte, zu diesem Geschäft Sorge zu tragen.

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