Feldbrunnen-St. Niklaus

Jeder Schüler soll einen eigenen Laptop erhalten

Jede Schülerin und jeder Schüler ab der dritten Klasse soll einen Laptop erhalten.

Jede Schülerin und jeder Schüler ab der dritten Klasse soll einen Laptop erhalten.

Der Gemeinderat von Feldbrunnen-St. Niklaus hat sich für ein neues ICT-Konzept für die Schule entschieden.

Computer nehmen im Schulalltag einen immer höheren Stellenwert ein. Dem will der Gemeinderat von Feldbrunnen-St. Niklaus Rechnung tragen und hat an der Gemeinderatssitzung von Montag ein neues ICT-Konzept für die Schule verabschiedet.

Dieses sieht vor, dass jede Schülerin und jeder Schüler ab der dritten Klasse einen eigenen Laptop erhält. Die unteren Stufen werden hingegen mit Tablets aus einem Tablet-Pool arbeiten. Mit diesem Konzeptwechsel folgt der Gemeinderat den entsprechenden Empfehlungen der kantonalen Behörden.

Angestrebte Lösung sorgt für Chancengleichheit

Wie Gemeindepräsidentin Anita Panzer schreibt, erhofft sich die Gemeinde von der Umstellung eine Vielzahl von Vorteilen. So könnten die Schülerinnen und Schüler künftig die Schulaufgaben direkt auf ihrem eigenen Computer erledigen, auf dem sie zudem nach ihren eigenen Bedürfnissen individuell Lernsoftware installieren können. Zudem würden die Kinder dadurch selbstständiger im Umgang mit digitalen Medien und würden lernen, sorgsam mit den Geräten umzugehen. Und nicht zuletzt bestehe damit Chancengleichheit, so Anita Panzer und führt ergänzend aus: «Es kann sich nicht jede Familie für jedes Kind einen PC leisten. Die 1:1- Lösung bietet allen die gleiche Ausgangslage.»

Das neue Konzept kommt die Gemeinde etwas teuerer als das bisherige. Die Mehrkosten betragen auf sieben Jahre gesehen, was zwei Zyklen entspricht, rund 18'500 Franken. Der Gemeinderat wird der Gemeindeversammlung als Nächstes einen Investitionskredit von 81'550 Franken für neue Laptops und iPads und Ersatz Serverhardware beantragen.

Nebst dem neuen ICT-Konzept hat der Gemeinderat beschlossen, dem Gesuch des FC Riedholz nach Unterstützung nachzukommen. Der Fussballclub, von dem 21 Mitglieder in Feldbrunnen wohnen, plant den Ausbau des Clubhauses und die Erweiterung des Kabinentraktes. Die Einwohnergemeinde Feldbrunnen-St. Niklaus wird den Verein in den nächsten Jahren mit insgesamt 10'000 Franken unterstützen. (fvo)

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