Inkwil

Inhaber kann sein Gelände mit dem LKW nicht mehr verlassen — da Steine der Gemeinde die Zufahrt blockieren

Gemeinde blockiert Zufahrt auf Firmengelände

Gemeinde blockiert Zufahrt auf Firmengelände

Weil die Gemeinde Inkwil einen Parkplatz mit grossen Steinen abtrennt, kann Markus Käsermann mit seinem LKW sein Firmengelände nicht verlassen. Eine schnelle Lösung scheint nicht möglich zu sein.

Sperrsteine erhitzen die Gemüter in Inkwil. Denn seit diese Steine den Gemeindeparkplatz von der Strasse trennen, kann Markus Käsermann mit seinem Lastwagen nicht mehr von seinem Firmengelände wegfahren. Links ausholen geht nicht mehr und rechts ist eine Mauer im Weg.

«Die Steine zu versetzen hatten wir bereits angeschaut», so Markus Käsermann von Käsermann Allround GmbH gegenüber Tele M1. Der Anwalt habe bereits einen Vorschlag bei der Gemeinde eingereicht, dass man ein paar Steine um 3.5 bis 4 Meter zurückversetzen müsste. «Dann könnte ich wieder zu- und wegfahren und der Platz der Gemeinde wäre weiterhin gesperrt, wie sie es ja wollte» Der Parkplatz musste laut der Gemeinde gesperrt werden, da dieser seit einer Umzonung in der Landwirtschaftszone liege. 

Der Gemeinde Inkwil sei das Problem von Markus Käsermann und seiner Auffahrt bekannt. Die Steine lägen jedoch zu Recht dort. Wenn man nicht hin- und wegfahren könne ohne über den Parkplatz der Gemeinde zu müssen, dann sei die Zufahrt ganz einfach nicht für so grosse Fahrzeuge geeignet und man hätte es anders regeln müssen. Gegenüber Tele M1 will sich die Gemeinde nicht äussern, da sie dem Querulant Käsermann keine weitere Plattform geben wollen. 

Fronten sind verhärtet 

Der Streit um diese Steine geht nun bereits seit rund 3 Jahren. Für Markus Käsermann eine ausweglose Situation. Denn wenn er auf der anderen Seite seines Firmengeländes wegfährt, landet er in einer Zufahrtsbeschränkung für 3.5 Tonnen Gesamtgewicht. Seine einzige Möglichkeit das Gelände zu verlassen, ist rückwärts an den Steinen vorbei zu manövrieren. 

Jedoch auch dieses Vorgehen wurde diskutiert. «Von der Gemeinde wurde angedroht, dass wenn ich dies ohne Hilfsperson mache, werde ich angezeigt», so Käsermann weiter gegenüber dem Regionalsender. 

An eine Einigung mit den örtlichen Behörden glaubt Markus Käsermann nicht mehr, da man sich in den letzten Jahren gegenseitig zu viele Steine in den Weg gelegt habe. Er wird deshalb in absehbarer Zeit Inkwil den Rücken kehren und seine Firma mit Wohnsitz ins Solothurner Thal zügeln. 

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