Jahresbericht genehmigt
In Subingen gab es im 2014 sechs Wasserleitungsbrüche

Der Gemeinderat von Subingen genehmigte den Jahresbericht des Brunnenmeisters Jörg Schnider. Die Schäden hielten sich in Grenzen. Es kam zu insgesamt sechs Wasserleitungsbrüchen.

Urs Byland
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Sechs Wasserleitungsbrüche gab es im letzten Jahr. (Symbolbild).

Sechs Wasserleitungsbrüche gab es im letzten Jahr. (Symbolbild).

Zur Verfügung gestellt

Ebenso viele defekte Wasseruhren mussten ersetzt werden. Und im März wurde ein Hydrant an der Bahnhofstrasse umgefahren. Er wurde ebenfalls ersetzt. Bei den übrigen Arbeiten sticht ein Ereignis hervor. Wegen der Überbauung Wissensteinfeld wurde im Herbst die Transportleitung Derendingen/Subingen (Durchmesser 400 Millimeter) auf einer Länge von 530 Metern verlegt. Die Kosten werden zu 100 Prozent vom Verursacher berappt.

In seiner Stellungnahme zur kantonalen Siedlungsstrategie und zur Anpassung des Kantonalen Richtplans – Kapitel Siedlungsgebiet – bezeichnet der Gemeinderat den haushälterischen Umgang mit dem Boden als richtig. Bei den Planungsgrundsätzen wird im Kanton das Siedlungsgebiet (Bau- und Reservezone) mit 9023 Hektaren festgesetzt. Der Gemeinderat bemängelt aber in diesem Zusammenhang den Mechanismus für das mittelfristige Ausgleichen der Flächen.

Dieses sei genauer zu beschreiben. «Es kann nicht sein, dass Gemeinden, welche ihren Aufgaben in den letzten Planungsphasen nicht nachgekommen sind, nun davon profitieren, dass Reserven vorhanden sind und sie diese nun als politische Mittel benützen können», schreibt der Gemeinderat in seiner Stellungnahme. Der Kanton soll zudem die Massnahmen zur Ergreifung von nicht verfügbaren Bauzonen konkretisieren. Die Gemeinde erwartet, dass klar nachvollziehbare Mechanismen definiert werden, welche den Gemeinden eine Chance geben, die allfällig nötigen Massnahmen umzusetzen.

Praveen Wyss ersetzt René Joye

Am falschen Ort platziert sei ein Gesuch um die Übernahme von Schülertransportkosten für die Schuljahre 12/13 und 13/14, befand der Gemeinderat. Während die Transportkosten im laufenden Schuljahr 14/15 von der Gemeinde bezahlt werden – Gelder, die beim Kanton eingefordert werden können – wurde für die vorangegangenen Jahre diese Kostenübernahme nicht geltend gemacht. Das Gesuch wurde abgewiesen. «Die Familie muss sich an den Kanton wenden», so Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold.

Der Gemeinderat hat mit Praveen Wyss (FDP) einen neuen Gemeinderat für den Rest der laufenden Amtsperiode 2013–2017 erhalten. Wyss ersetzt den abgetretenen René Joye. Auch die Jugendkommission erhält mit Elvira Flury (SP) ein neues Mitglied. Genehmigt wurde der Teil-Gewässerplan für die Erschliessung Rufel. Zudem vergab der Gemeinderat die Arbeiten für die Erschliessung Ger.

Die Bevölkerung ist im letzten Jahr um 18 Personen auf 3077 angewachsen. Davon sind 564 Personen (Vorjahr: 530) Ausländer. Deren Anteil wuchs damit von 17,3 auf 18,3 Prozent an.