In die Zukunft

In Langendorf wird jetzt das Kabelnetz auf Glasfaser migriert

Hans-Peter Berger (3. von rechts) und Marcel Eheim (4. von links) freuen sich zusammen mit Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen, dass das Projekt gestartet werden kann.

Hans-Peter Berger (3. von rechts) und Marcel Eheim (4. von links) freuen sich zusammen mit Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen, dass das Projekt gestartet werden kann.

Der Spatenstich zur Umstellung des Kabelnetzes auf Glasfaser ist ein historischer Moment für die Gemeinde Langendorf. Nach rund 45 Jahren wird das Kabelnetz der GA Weissenstein (GAW) von koaxial auf Glasfaser migriert.

Bis 2017 werden 1900 Nutzungseinheiten in knapp 840 Liegenschaften vom alten Netz aufs neue Netz umgeschaltet. «Wir werden in Langendorf rund vier Millionen Franken in den Bau investieren», erklärt Marcel Eheim, Geschäftsführer der GAW. Eine weitere halbe Million wird die Umstellung kosten. «Wir leisten damit auch einen aktiven Beitrag für die regionale Wirtschaft», ergänzt Eheim. Ein Grossteil der Arbeiten konnte an regionale Unternehmen vergeben werden.

Für Gemeindepräsident Hans-Peter Berger sei es ein erfreulicher Tag für Langendorf: «Mit der neuen Technologie sind wir fit für die Zukunft. Als Mitbesitzer der GAW freut es uns, dass dieser Schritt nun gemacht werden kann.» Gebaut wird in drei Etappen. Gestartet wird mit dem Gebiet südlich des Ladendorfes. Das Projekt in Langendorf gehört zur Kooperation mit Swisscom. Die Swisscom baut das neue Netz in Solothurn, die GAW in Langendorf, Zuchwil und Biberist. Ziel der GAW sei es, ihr Versorgungsgebiet bis in 10 Jahren auf Glasfaser umgestellt zu haben. Dies dürfte gemäss Aussagen von Marcel Eheim der Zeitpunkt sein, wo der koaxiale Hausanschluss den Anforderungen nicht mehr genügen könnte. (mgt)

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