Budget
In Hubersdorf heisst es Aufatmen vor den Grossinvestitionen

Das Budget für 2017 präsentiert sich mit einem kleinen Defizit.

Rahel Meier
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Der Kugelfang muss saniert werden. (Symbolbild)

Der Kugelfang muss saniert werden. (Symbolbild)

Eddy Schambron

34 Stimmberechtigte besuchten die Gemeindeversammlung in Hubersdorf. Sie diskutierten vor allem ein Thema: die Sanierung des Kugelfanges in Attiswil. Seit 2001 schiessen die Hubersdorfer im Nachbardorf im Bernbiet. Nun ist der Vertrag abgelaufen. Die Gemeinde Attiswil will zudem die Schiessanlage sanieren und hat die Kosten dafür zusammengestellt und auch Hubersdorf vorgelegt, wie Gemeindepräsident Gregor Schneiter erklärte.

Insgesamt sollen acht Scheiben saniert werden, Hubersdorf soll deren zwei übernehmen. Die Hubersdorfer Militärschützen haben zugesichert, dass sie 10'000 Franken bezahlen und selber Leistungen im Betrag von 1000 Franken erbringen, wenn die Gemeinde die Sanierung unterstützt. Die Gemeinde müsste dann noch 31'000 Franken aufbringen. Einige der Anwesenden fanden, es reiche, eine Scheibe zu übernehmen, da immer weniger geschossen werde und auch die Zahl der Schützen im Dorf abnehme. Schliesslich wurde der Sanierung, wie sie vom Gemeinderat beantragt wurde, aber mit grossem Mehr zugestimmt.

Keine Diskussionen ergaben sich beim zweiten Kreditbegehren. Der Abwart soll im alten Schulhaus ein Gartenhaus erhalten. Die Wohnung im alten Schulhaus verfügt heute weder über einen Balkon noch einen Freisitz. Das Gartenhaus wird mit 40'000 Franken veranschlagt.

Der Steuersatz soll bei 119 Punkten verbleiben. Gerechnet wird für 2017 mit einem Aufwand von 3,315 Mio. Franken, einem Ertrag von 3,239 Mio. Franken und einem Aufwandüberschuss von 76'050 Franken. Investiert werden insgesamt 154'000 Franken. Die Spezialfinanzierungen schliessen alle mit einem Aufwandüberschuss ab. Ab 2018 müssen die Gebühren für Wasser und Abwasser erhöht werden, wie der Ressortverantwortliche Dominik Feier ausführte. Im Finanzplan wurde zudem aufgezeigt, dass die Rechnung in den Jahren 2018 bis 2023 nicht ausgeglichen gestaltet werden kann.

2018 wird voraussichtlich rund eine Million in die Wasserversorgung investiert. Danach müsse eine Konsolidierungsphase folgen. Der Steuerfuss sollte trotzdem auf den bisherigen 119 Punkten gehalten werden.