Gemeindeversammlung
In Günsberg wurde eine ausgeglichene Rechnung genehmigt

Ein tieferer Ertragsüberschuss als im Vorjahr konnte verabschiedet werden. Der Umsatz könnte mit bei der nächsten Rechnung besser aussehen.

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Blick auf die Gemeinde Günsberg

Blick auf die Gemeinde Günsberg

Yves Wälchli

Die Gemeindeversammlung im reformierten Kirchgemeindehaus wurde von 22 Stimmberechtigten besucht. Sie genehmigten eine Rechnung, die im Vergleich zum Vorjahr einen wesentlich tieferen Ertragsüberschuss von noch 64'627 Franken brachte. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 32'680 Franken.

Der Umsatz lag bei 6,096 Millionen Franken. Schon mit der nächsten Rechnung könnte das Resultat für Günsberg wieder besser aussehen, wurde doch an der Budgetgemeindeversammlung im letzten Dezember eine Steuererhöhung für 2016 verabschiedet. Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen von 1,765 Millionen Franken auf. Budgetiert waren Nettoinvestitionen von 1,252.

Reduktion der Abfallgebühr

Traktandiert war auch das Reglement Grundeigentümerbeiträge und Gebühren. Dieses wurde den neuen gesetzlichen Gegebenheiten bezüglich Beiträge und Gebühren angepasst. Ebenso wurde dem Verursacherprinzip Rechnung getragen. Die Versammlung genehmigt grossmehrheitlich das Regelement.

Einstimmig sprachen sich die Günsbergerinnen und Günsberger für eine Reduktion der Abfallgebühr aus. In den letzten Jahren sei stets ein Ertragsüberschuss realisiert worden. Zur reinen Deckung der Kosten (Selbstfinanzierung) wurde der Gemeindeversammlung eine Reduktion der Gebühr von heute 200 Franken auf neu 170 Franken, rückwirkend per 1. Januar 2016, vorgeschlagen. (uby)