Die Spezialkommission für die Ortsplanungsrevision hat ihre Arbeit getan und wurde vom Gemeinderat aufgelöst. Für die Mitglieder der Spezialkommission geht eine beinahe achtjährige Kommissionsarbeit zu Ende. Die erste Sitzung fand im Februar 2011 statt. Die letzte wurde vor wenigen Tagen durchgeführt, es war die 83. Sitzung. In dieser Zeit wurde das Räumliche Leitbild der Gemeinde erarbeitet und verabschiedet.

Im letzten August wurde das Dossier mit der Ortsplanungsrevision dem Regierungsrat vorgelegt. Der Beschluss steht noch aus. Im Rahmen der Ortsplanungsrevision handelte die Spezialkommission zudem mit den Grundeigentümern die Verträge bezüglich Bauverpflichtungen und Mehrwertausgleichszahlungen aus.

Weiter begleitete sie in dieser Zeit andere laufende Nutzungsplanungen – allen voran die Planungen im Gebiet Bellach Ost, aber auch diverse Gestaltungspläne wie beispielsweise für die Aarewerft, die Almeta oder aktuell für den Mühlacker. Diese Aufgaben sollen in Zukunft von der Bau- und Umweltkommission übernommen werden.

Ersatzwahl validiert

An seiner Sitzung hat der Gemeinderat die Ersatzwahl Gemeindepräsidium validiert. Innerhalb der dreitägigen Beschwerdefrist wurde keine Beschwerde erhoben. Die Verwaltung schlägt vor, dass der neue Gemeindepräsident Fritz Lehmann bis Ende Jahr weiterhin im Stundenlohn arbeitet. Ab 1. Januar wird er als gewählter Gemeindepräsident zu einem 60-Prozent-Pensum im Monatslohn angestellt. Der Gemeinderat stimmte dieser Lösung zu.

Neu besetzt werden muss das Amt des Vize-Gemeindepräsidenten, das bisher Lehmann innehatte. Als Datum für die Ersatzwahl wurde der 19. Mai 2019 genehmigt. Ein zweiter Wahlgang würde am 30. Juni 2019 erfolgen. Frühere Wahltermine seien entweder zu kurzfristig oder nicht gesichert.

Zu Kenntnis genommen hat der Gemeinderat den Bericht zum Stand der Jugendarbeit. Laut Fritz Lehmann ist man im Gespräch mit den Nachbargemeinden Solothurn, Langendorf, Oberdorf und Rüttenen und suche nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit. (uby)