Feldbrunnen-St. Niklaus

Im Steuerparadies zeichnet sich eine Steuererhöhung ab

Für 2018 bleibt es sicher beim gleichen Steuersatz.

Für 2018 bleibt es sicher beim gleichen Steuersatz.

Steigende Zahlungen in den kantonalen Finanzausgleich führen dazu, dass nächstes Jahr die Gemeinde Feldbrunnen-St.Niklaus über eine Steuererhöhung nachdenken muss.

Kommendes Jahr kommen die Bewohner der steuergünstigsten Gemeinde im Kanton noch einmal um eine Steuererhöhung herum. Bei einem ausgeglichenen Budget bleibt der Steuerfuss in Feldbrunnen bei 65 Prozent, respektive 55 Prozent für juristische Personen.

Das dürfte sich 2019 ändern. «Voraussichtlich müssen wir nächstes Jahr über eine Steuererhöhung reden», sagt Gemeindepräsidentin Anita Panzer (FDP). Grund seien die steigenden Zahlungen in den kantonalen Finanzausgleich. 2018 zahlt die finanzstarke Gemeinde fast eine Million Franken in den Ausgleichstopf ein. Dieses Jahr waren es 780'000 Franken. Bereits vergangenes und dieses Jahr mussten die Feldbrunner eine Steuererhöhung schlucken.

Um Kosten einzusparen, soll die Finanzkommission alle ungebundenen Ausgabenposten zusammentragen und dem Gemeinderat vorlegen. So sollen sämtliche Verträge inklusive Kündigungsfristen unter die Lupe genommen werden. «Dadurch soll das Sparpotenzial aufgezeigt werden, mit allen Konsequenzen», so Panzer. Die Finanzkommission fungiert als beratendes und unterstützendes Organ für den Gemeinderat.

Baugesuch sistieren

Mehr Zeit will der Rat betreffend der Planung im Quartier Steinenberg südlich der Baselstrasse. Die Baukommission soll gebeten werden, das Baugesuch für das geplante 7-Familien-Haus an der Längackerstrasse zu sistieren.

Das Vorhaben hatte im Quartier, wo höchstens zweistöckig gebaut werden darf, Widerspruch ausgelöst. Durch die Sistierung erhalte man bezüglich der Ortsplanungsrevision mehr Zeit für grundsätzliche Gedanken, wo man mit dem Quartier hinwolle. (crs)

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