Zuchwil
Im Sportzentrum läuft trotz Sanierungsarbeiten alles weiter

Im Sportzentrum Zuchwil werden Küche, Eingangsbereich und Sauna saniert. Dank einer provisorischen Küche kann das kulinarische Angebot währendessen aufrecht erhalten werden. Auch die alte Sauna bleibt in Betrieb, bis die Neue fertiggestellt ist.

Rahel Meier
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Der Eingangsbereich wird verändert.
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Sportzentrum-Direktor Urs Jäggi weiss, dass die schweren Eingangstüren den Eintritt für Gehbehinderte erschweren.
Sanierung des Sportzentrums Zuchwil.
Die Küche wird saniert und ist fast ganz ausgeräumt.
Koch Ali Zulsiquar nimmt das Provisorium gelassen.
Überall steht Baumaterial

Der Eingangsbereich wird verändert.

Rahel Meier

Seit Anfang Woche laufen im Sportzentrum Zuchwil Sanierungsarbeiten. Bereits ist ein grosser Teil der Küche herausgerissen worden. Schon am Mittwoch, 11. März, soll sie saniert wieder zur Verfügung stehen. Für die Kundschaft ist dies kaum spürbar. «Wir halten unser normales Angebot im Restaurant aufrecht. Es gibt nur kleine Einschränkungen», erklärt Direktor Urs Jäggi. Wie das möglich ist? Auf der Terrasse ist eine provisorische Küche in einem Zelt installiert worden. Den Härtetest hat das Provisorium am Montag bei starkem Wind bereits bestanden.

Activity Days

Noch bis Ende Mai laufen im Sportzentrum die Activity Days. Diese ersetzen das bisherige Kilometer-Schwimmen, wie Direktor Urs Jäggi erklärt. Regelmässige Benutzer des Sportzentrums können Punkte sammeln, welche einerseits in Gutscheine umgewandelt werden können, zudem nehmen alle Teilnehmer, welche ihre Sammelkarte gefüllt haben, an einer Preisverlosung teil und werden auch zum Abschlussapéro eingeladen. Damit sollen alle Benutzer angesprochen werden. Punkte gibt es unter anderem auch beim Besuch der Sauna, des Wellness Pools oder der Minigolfanlage. Punkte erhalten auch Begleitpersonen und Kinder, egal welchen Alters.

Weiter wird das Kurswesen im Sportzentrum erweitert. Neu werden Kurse in «Jumping» angeboten. Auch das Angebot beim Indoor Cycling und die Wasserkurse werden laut Jäggi ständig überarbeitet. (rm)

Die Geräte in der Küche waren alle zwischen 14 und 20 Jahre alt und hatten damit ein Alter erreicht, in dem ein Ersatz nötig ist, so Jäggi. Mit der Sanierung werden zudem die Arbeitsprozesse optimiert. Einerseits werde mehr Ablagefläche eingebaut und die Abwaschküche erneuert. Die Sanierung der Küche lohne sich: Der Umsatz sei gestiegen. Einerseits würden die Anlagen immer besser besucht, dazu gebe es immer mehr Anlässe und Lager im Sportzentrum. Auch das ausgebaute Kurswesen bringe mehr Leute ins Restaurant.

Finnische Sauna an neuem Ort

Am 9. März beginnen die Bauarbeiten im Saunabereich. Auch hier müssen die groben Arbeiten bis zur Eröffnung des Freibades abgeschlossen sein. In einem Raum, der heute als Lager genützt wird, wird eine neue finnische Innensauna eingebaut. Die heutige finnische Sauna aus dem Jahr 1998 soll dann im Jahr 2016 entfernt werden. Dies wiederum gäbe den Verantwortlichen die Möglichkeit, das Dampfbad später zu vergrössern.

«Das sind aber erst Ideen. Es gibt kein bewilligtes Projekt», so Jäggi. Solange die neue Sauna gebaut wird, kann die alte genutzt werden. Während der Revision der Sauna, die jedes Jahr im Juni stattfindet, werden die kleineren Bauarbeiten durchgeführt. Ende Juni sollte die neue Saunalandschaft eröffnet werden.

Mitte März beginnt der Umbau des Eingangsbereiches. Dieser muss bis zur Eröffnung des Freibades am 9. Mai abgeschlossen sein. Während der Umbauzeit kann das Sportzentrum nur via einen provisorischen Eingang via Aussen-Eisbahnbereich betreten werden. Nach dem Umbau werden die schweren Eingangstüren verschwunden sein – ab dann werden sich Schiebetüren automatisch öffnen. Ein Vorteil für Gehbehinderte, so Jäggi.

Der Warteraum vor den Kassen werde grösser. Zudem gebe es ein Facelifting. Das heisst, dass die Decke des Raumes weiss gestrichen wird und die Sisal-Kordeln an den Säulen und Wänden entfernt werden.

Der Sauna-Umbau kostet alleine 490 000 Franken. Insgesamt sind im Jahr 2015 Investitionen von knapp 1,1 Mio. Franken geplant. Urs Jäggi weiss, dass damit noch nicht alles saniert ist. Die Energiezentrale muss erneuert werden und auch das Freibad aus dem Jahr 1974 ist sanierungsbedürftig.

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