Janjka und Tomislav Sojat sind keine Unbekannten in Subingen. Sie haben Ende März 2015 die «Oeschbrücke» übernommen, nachdem diese fast ein Jahr lang geschlossen war. Innerhalb kürzester Zeit lief das Restaurant wieder zur Zufriedenheit aller.

Es war das erste Mal, dass die beiden – die seit jeher im Gastrobereich arbeiten – ein Restaurant selbst führten. Janjka hatte dabei die Küche unter sich und Tomislav kümmerte sich um den Service. «In der ‹Oeschbrücke› hatten wir rund 60 Plätze. Im Restaurant Kreuz sind es bis zu 200. Als sich die Möglichkeit ergab zu wechseln, haben wir uns gesagt, dass wir diese Chance packen müssen», erklärt Tomislav Sojat im Gespräch.

Für die «Oeschbrücke» wurde übrigens auch bereits eine Nachfolge gefunden. Ein Vertrag wurde Anfang Woche unterschrieben, so Sojat.

Bessere Lage

Das «Kreuz» ist nicht nur grösser, auch die Lage sei viel besser. Ausserdem gebe es einen grossen Parkplatz für die Gäste, die mit dem Auto kommen und eine grosse Aussenterrasse. Bis kommenden April sind bereits viele Bankette gebucht. Im Januar wird das Restaurant zwei Mal für geschlossene Gesellschaften zur Verfügung stehen: ein Mal für die Turner, ein Mal für den Lottomatch. «Wir sind zufrieden», so Sojat.

Die Speisekarte wird ähnlich weitergeführt, wie sie die Gäste aus der «Oeschbrücke» kennen. Verschiedene Cordon bleu, Penne Calvados (Rahm, Kalbfleisch, Steinpilze und Äpfel serviert im Parmesankorb) und Penne Ricco (Rahm und Riesencrevetten flambiert im Parmesanlaib) sind die bekannten Spezialitäten. Neu sollen auch Zürcher Geschnetzeltes, Kalbsleberli, Stroganoff und Rösti auf den Teller kommen.

Der grössere Betrieb bedingt auch mehr Arbeitskräfte. In der Küche ist nach wie vor Janjka der Chef, sie darf aber auf Hilfskräfte zählen. Im Service sind mit Tomislav insgesamt drei Personen beschäftigt. Am Mittag werden drei Menüs angeboten. Neben dem Restaurant hat das «Kreuz» auch noch 13 Hotelzimmer, die gut ausgebucht sind.

Der Vertrag für das «Kreuz» ist vorderhand auf drei Jahre befristet. «Ich denke aber, dass das Restaurant noch länger offen bleibt. Die Besitzer haben in den letzten Wochen in der Küche einiges erneuert und viel Geld investiert. In den nächsten Wochen und Monaten sollen zudem die Heizung erneuert und der Restaurant-Boden gemacht werden», erklärt Sojat, der zuversichtlich in die Zukunft sieht.