Obergerlafingen
Im Herbst 2019 wird der Schulerweiterungsbau feierlich eröffnet

Bei der Einweihung des Schulerweiterungsbaus in Obergerlafingen sollen Kinder und Schule im Zentrum stehen.

Gundi Klemm
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Das Projekt Toblerone der Schule Obergerlafingen als Visualisierung.

Das Projekt Toblerone der Schule Obergerlafingen als Visualisierung.

zvg

Von weitem sieht der Erweiterungsbau hinter dem bestehenden Schulhaus sehr ansprechend und schon fast wie fertig aus. Offenbar sind innen und aussen aber bis zum auf Frühling 2019 terminierten Bauende noch viele Arbeiten nötig, wie sich der Gemeinderat informieren liess.

Unter dem Titel «Dorffest – Einweihung Erweiterungsbau Schulhaus» blickte der Gemeinderat in die weitere Zukunft und betraute Frank Rindlisbacher mit den nächsten Planungsschritten für das frühestens im Herbst 2019 stattfindende Festereignis, für das er eine Art Leitfaden vorstellte. Wichtig für die Öffentlichkeit sei, dass es sich nicht um ein Dorffest handelt, sondern dass Kinder und Schule an dem ein- bis zweitägigen Anlass im Mittelpunkt stehen und nicht andere dörfliche Feste angetastet werden sollen.

Der Gemeinderat hat

- die Aufsichtsentschädigung für die

- 16 bis 21 Abende im Jugendraum der Gemeinde rückwirkend auf den Jahresbeginn 2018 neu geregelt. Er will sie im Anhang der Dienst- und Gehaltsordnung der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorlegen;

- einen durch die Umweltkommission beantragten Nachkredit in Höhe von 39 000 Franken für den Strassenunterhalt im Zusammenhang mit dem Entlastungskanal genehmigt und dafür einen im Mai bewilligten Nachkredit aufgehoben;

- die Arbeiten zur Kanalsanierung im Rahmen des GEP an Ahorn-, Birkenweg, Hofstatt bis Ulmenweg für 122 410 Franken vergeben. Laut Gemeinderat Thomas Mikolasek sind alle dringenden Fälle abgeschlossen;

- allen Mitwirkenden am Dorfbrunch 2018 herzlich gedankt. Die Abrechnung hat einen kleinen Aufwandüberschuss von 440 Franken ergeben;

- Beiträge in Höhe von 100 Franken gesprochen ans Sommerlager Jubla Kriegstetten, ans Reitturnier Lindenhof und an die Badi-Sounds im Schwimmbad Eichholz. (GKU)

Unbestritten war, dass die Gemeinde für diese Einweihungsfeier auch die Finanzierung übernimmt und entsprechend budgetiert. Frank Rindlisbacher wird Persönlichkeiten für das Organisationskomitee kontaktieren und das Gespräch mit der Schulleitung bezüglich des Engagements des Lehrerkollegiums suchen.

Im Rat unter der Leitung von Gemeindevizepräsident Stefan Zumbrunn kursieren bereits Ideen, wie etwa mit einer Theateraufführung oder der Präsentation von Schulprojekten die Schulhauserweiterung und Anpassungen im alten Gebäude der Bevölkerung näher gebracht werden könne. Mitberücksichtigt wird auch der allgemeine Wunsch in Obergerlafingen nach einem «Tag der offenen Tür», der in Absprache mit der Baukommission festgelegt werden soll.

Nachfolger gesucht

Gegenwärtig laufen bereits die Inserate zur Suche eines Nachfolgers für den Gemeindeangestellten Ernst Zimmermann, der am 1. Februar 2019 in den Ruhestand wechseln möchte. Klar für die Ratsmitglieder ist, dass ein «1:1-Ersatz» für die 100-Prozent-Stelle gesucht wird und dass die neue Person auch mit Kindern umgehen kann.

Kenntnis nahm der Rat von einem möglicherweise belasteten Gebiet, von dem vermutlich nur ältere Einwohner wissen. Bis rund 1975 gab es zwischen Recherswil- sowie Kriegstettenstrasse und Meisenweg eine Grube für verschiedenste Abfälle. Da sich dieses landwirtschaftlich genutzte Grundstück «Pfaffenacker» in der Grundwasserschutzzone befindet, will das Amt für Umwelt mit einer historischen Untersuchung prüfen, ob es sich hier um einen belasteten Standort handelt. «Bis jetzt besteht kein begründeter Verdacht», beruhigte Sitzungsleiter Zumbrunn.

Der Kanton tritt in Vorleistung bei der Finanzierung der Abklärungen. Auch nördlich der Recherswilstrasse besteht eine weitere, längst aufgefüllte Grube.

Notfall-Treffpunkt

Die Mehrzweckhalle Obergerlafingen ist als Notfall-Treffpunkt im Fall einer Evakuierung der Bevölkerung definiert. Dies entspricht gemäss Kenntnisnahme des Gemeinderates dem Kantonalen Not-Kommunikationskonzept im Sinne des Bevölkerungsschutzes.

Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat der Gemeinde einen Vertrag zugestellt, der die Kosten für Autobahnbrücken im Gemeindegebiet regelt. Dies betrifft die Überführung Waldstrasse und nicht die Kantonsstrasse zwischen Obergerlafingen und Recherswil. Der Bund übernimmt die Erhaltung des Unterbaus der Brücke, während die Gemeinde für Unterhalt und Entwässerung der Überführungsstrasse verantwortlich ist.

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