Derendingen

Ihren Mann erstochen: 56-jährige Tatverdächtige wird an den Schauplatz des Verbrechens geführt

Täterin und Haus an der Metzgergasse in Derendingen

Täterin und Haus an der Metzgergasse in Derendingen

Rund einen Monat nach dem Tötungsdelikt in Derendingen fand am Mittwoch die Tatrekonstruktion statt. Die 56-jährige, die verdächtigt wird, ihren Lebenspartner erstochen zu haben, wurde von der Kantonspolizei Solothurn an den Schauplatz des Verbrechens geführt.

Am 9. Dezember 2018 ereignete sich in Derendingen ein Tötungsdelikt. Eine 56-jährige Spitex–Mitarbeiterin sitzt seither in Untersuchungshaft. Sie wird verdächtigt, nach einem Streit ihren 57-jährigen Lebenspartner erstochen zu haben.

Am Morgen des besagten Tages hatten die Nachbarn einen heftigen Streit gehört. Als die Polizei eintraf, fanden sie den Lebenspartner der Spitex–Pflegerin schwer verletzt vor. Er erlag noch am Tatort seinen schweren Stichverletzungen – alle Rettungsmassnahmen kamen zu spät.

Am Mittwoch fand laut «Blick» in Derendingen die Tatrekonstruktion statt. Die 56-jährige wurde in Handschellen von der Kantonspolizei Solothurn an den Schauplatz des Verbrechens geführt. Rund einen Monat nach der Tat, musste sie den Ermittlern zeigen, was genau vorgefallen war.

Ob die Frau aus Eifersucht, Affekt oder Notwehr gehandelt hat ist noch unbekannt. Das genaue Tatmotiv wird derzeit ermittelt. Bekannt ist jedoch bereits die Tatwaffe: Ein grosses Messer. 

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Solothurner Staatsanwaltschaft ermittelt

Wie das Boulevardblatt berichtet, blieb die Tatverdächtige rund eine Stunde im Haus, dann ging es – abgeschirmt durch einen Sichtschutz – durch den Seitenausgang wieder raus. «Ich kann bestätigen, dass im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Derendingen vom Dezember 2018 heute vor Ort Untersuchungshandlungen vorgenommen wurden», sagt Jan Lindenpütz, Sprecher der Solothurner Staatsanwaltschaft, gegenüber «Blick». (kaw)

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