Messen

«Hofschmitte» wird umgebaut zum Altersheim

Die Hofschmitte in Messen wird umgebaut zu einem kleinen Altersheim.

Die Hofschmitte in Messen wird umgebaut zu einem kleinen Altersheim.

In Messen eröffnet der Alterssitz Buechibärg mit Hauptsitz in Lüterswil-Gächliwil bald eine weitere Dépendance. Dafür wird die alte Schmitte umgebaut.

Der Dépendance-Betrieb oder das sogenannte Hofkonzept des Alterssitzes Buechibärg findet eine Fortsetzung. In Messen sollen mitten im Dorf Senioren eine Heimat im Alter finden. «Wir wollen nicht einfach einen Hauptbetrieb führen und diesen möglichst gross machen», erklärt dazu Geschäftsführer Daniel Burkhalter. Gemeint ist der Hauptsitz in Lüterswil-Gächliwil. «Wir gehen dorthin, wo die Leute sind.»

Das Gebäude, in dem in Messen eine betreute Wohngruppe Platz finden soll, ist die alte Schmitte. Sie wird bereits seit fünf Jahren als Dépendance genutzt, aber in einem kleinen Rahmen mit einer Pflegewohngruppe in einer Wohnung. Das grosse alte Gebäude bietet aber viel mehr Platz.

Ein kleines Altersheim in Messen

Nach einem Besitzerwechsel kann Burkhalter nun seinen Traum von einer weiteren Dépendance nach derjenigen im Chronehof Schnottwil verwirklichen. «Wir bauen in Abstimmung mit der kantonalen Denkmalpflege um. Das Gebäude wird ausgehöhlt und soll 18 Bewohnerinnen und Bewohnern Platz bieten.» Geplant sind vier Pflegeappartements und mehrere Pflegezimmer.

«Ein kleines Altersheim in dieser Grösse könnte finanziell nicht bestehen», erklärt Daniel Burkhalter. Aber in einem Netzwerk unter dem Dach des Alterssitzes Buechibärg funktioniere es, ist er überzeugt. Er arbeite mit lokalen Investoren zusammen. In Messen baut der Besitzer das Gebäude um, und der Alterssitz Buechibärg übernimmt das Haus in Generalmiete für die nächsten 20 Jahre. Diese Form der Finanzierung sei bereits im Chronehof angewendet worden.

Das Netzwerk von Burkhalter umfasst nicht nur den Alterssitz Buechibärg. Er führt auch im Bernischen noch zwei Altersheime. «Zusammen sind es zirka 130 Bewohnerinnen und Bewohner an den verschiedenen Standorten, davon 70 bis 80 im Solothurnischen, für die wir die Synergien nutzen können.»

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