Die Raubtierpark Subingen AG will die Zukunft für René Stricklers Raubtiere sichern. Nun sucht die AG mittels Inserat einen Geschäftsführer oder eine Geschäftsführerin. Weiterhin verfolge die AG beide Varianten für den Raubtierpark, der auf Begehren der Vermieterin Espace Real Estate AG das Areal in Subingen verlassen muss.

«Entweder kaufen wir einen Teil des Areals in Subingen, was aber für die Liegenschaftsbesitzerin nicht infrage kommt. Sie will das ganze Areal verkaufen. Oder wir verlegen den Park nach Crémines auf das Areal der heutigen Siky-Ranch», erklärt Werner Ballmer, Präsident der Raubtierpark Subingen AG.

Deshalb auch soll die gesuchte Person, welche anfangs in einem 50-Prozent-Pensum angestellt werden würde, Deutsch und Französisch in Wort und Schrift beherrschen.
Der künftige Geschäftsführer hat laut Inserat die Aufgabe, betriebliche Aspekte zu erledigen, wie Leitung der Administration, Mitarbeiterführung und Verkauf.

In sein Aufgabengebiet gehören aber auch die Umsetzung und Weiterentwicklung des Marketingplanes, Organisation von Events und Besucherangeboten sowie der Aufbau eines Netzwerkes von Fachkräften für Tierhaltung, Tiermedizin und Biologie. «Wir brauchen jemanden für die Organisation. Sollten wir beispielsweise nach Crémines umziehen, wird alles eine Nummer grösser. Dort gehe ich von 30- bis 50 000 Tausend Besucherinnen und Besuchern jährlich aus», erklärt Werner Ballmer.

Raus aus dem Krisenmodus

Für Ballmer ist die Einsetzung eines Geschäftsführers die normale Entwicklung der Raubtierpark Subingen AG. «Irgend einmal muss der Verwaltungsrat den operativen Betrieb weitergeben. Wir wollen aus dem Krisenmodus rauskommen und das Unternehmen weiterentwickeln.»

Die AG investiere, um eine nachhaltige Zukunft für die Raubtiere zu sichern, dazu gehöre Personal, welches das Werk von Strickler weiterführen kann. Die Anstellung soll aber auch konkret den 65-jährigen Raubtierbändiger René Strickler entlasten. «Herr Strickler kann sich wieder vermehrt auf seine Arbeit mit Tieren konzentrieren», so Werner Ballmer.
Die Vorzeichen in Crémines sehen bis anhin positiv aus.

«Ich muss den Behörden der Gemeinde und des Kantons ein Kränzchen winden. Wir erhalten eine grosse Unterstützung», sagt Werner Ballmer. Die Schweizer Investoren seien bereit, in beiden Varianten zu investieren, also in einen Teilkauf des Areals in Subingen, aber auch bei einer Verlegung des Raubtierparks in den Berner Jura.