Selzach

Hausbewohner nach Einbruch: «Es war auch nicht so schwer, die Eindringlinge festzuhalten»

Mutiger Einsatz in Selzach: Familie hielt zwei Einbrecher in einem Haus fest

Mutiger Einsatz in Selzach: Familie hielt zwei Einbrecher in einem Haus fest

In der Nacht auf Sonntag wurde eine ganze Familie in Selzach geweckt: Denn zwei Diebe sind in ihre Wohnung eingebrochen. Die Familie griff aber sofort ein und hielt die Einbrecher fest, bis die Polizei kam.

In der Nacht auf Sonntag wurde eine ganze Familie in Selzach geweckt, denn zwei Diebe sind in ihr Haus eingebrochen. Vater und Sohn griffen sofort ein und hielten die Einbrecher fest, bis die Polizei kam.

Es war definitiv der falsche Eingang, den die Einbrecher in Selzach ausgesucht haben. Was die zwei Männer nicht wussten: Hinter der Ecke wartete eine Überraschung auf sie. Diese kam in der Form des Hausbesitzers, der durch Geräusche aufgewacht war und nachschauen ging. Im Eingangsbereich entdeckte er zwei fremde Männer.

Zu diesem Zeitpunkt kam gerade der Sohn des Hausbesitzers nach Hause, welcher sofort handelte und die Tür von aussen verriegelte. «Ich habe schon von Anfang an bemerkt, als ich das Licht gesehen habe, dass etwas nicht stimmt», sagt Simon gegenüber dem Regionalsender Tele M1. Sein Verdacht bestätigte sich, als er die offene Tür sah.

Einbrecher waren überfordert

Vater und Sohn sind sehr stolz darauf, dass sie die Einbrecher festhalten konnten, bis die Polizei kam. Es sei ja auch nicht so schwer gewesen, da sie sich nicht mehr gross gewehrt haben. «Ich habe sie zuerst mit der Taschenlampe geblendet, wodurch sie eingeschüchtert wurden», so Hausbesitzer Röschu. «Als die Haustür von aussen verriegelt wurde, waren sie mit der Situation völlig überfordert. Ab diesem Moment waren wir immer Herr von der Lage.» 

Eigentlich seien die beiden sogar noch nett zu den Einbrechern gewesen. Denn Vater und Sohn, welche beide gerne Zocken, hätten auch anders gekonnt. Schlussendlich hat es für die Eindringlinge jedoch die harmlose Variante gegeben.

Simon und Röschu ist bewusst, dass ihre Hausverteidigung nicht ganz ungefährlich war. «In der Situation, wie es am Sonntagmorgen passiert ist, haben wir die Lage gut im Griff gehabt. Aber nur dadurch, dass mein Sohn zum passenden Zeitpunkt nach Hause gekommen ist. Als ich den zweiten Einbrecher entdeckte, habe ich gewusst, es besteht nun eine fifty-fifty Chance, dass es gut raus kommt», so Röschu weiter zu Tele M1.

Daher gilt weiterhin bei Einbrechern die Polizei zu informieren und nicht selber einzugreifen. 

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