Nachdem die ehemaligen Hauptverantwortlichen im letzten Jahr das Aus der Weihnachtsausstellung beim Schloss Waldegg verkündeten, ergriffen Nicole und Mirjam Binz die Initiative. Die beiden Schwestern führen die Tradition weiter, der Weihnachtsmarkt findet wieder statt, und zwar vom Freitag, 25. November, bis Sonntag, 27. November.

«Die Weihnachtsausstellung beim Schloss Waldegg ist eine schöne Tradition, die nicht verloren gehen sollte», sagt Mirjam Binz und Schwester Nicole ergänzt: «Es wäre einfach schade drum!» Für viele ist der Besuch in der heimeligen Scheune beim Schloss Waldegg nämlich ein Fixpunkt im Adventsprogramm.

Wenn sich unter dem alten Gebälk im rustikalen Gebäude die Weihnachtsstimmung einschleicht, werden Vorfreude und Kauflust geweckt. Egal, ob Weihnachtsgeschenke oder liebevoll gestaltete Dekorationen für die Adventszeit, hier ist für jeden Geschmack etwas vorhanden. Und vor allem: Alles ist handgemacht.

Adventskranz und Leckereien

Pünktlich vor dem ersten Advent, so-dass gerade noch der Adventskranz und die Weihnachtsleckereien gekauft werden können, öffnet die Weihnachtsausstellung ihre Tore. 18 Stände sind zu bestaunen, daneben sorgt ein Bistro für das leibliche Wohl.

Von Glaserhandwerk oder Grillschalen über Schmuck und Kinderkleider bis hin zu Engelvariationen und Recyclingware ist alles vorhanden – sogar ein paar neue Aussteller konnten die beiden Organisatorinnen gewinnen.

Auch Nicole und Mirjam Binz, die beide seit vielen Jahren als Ausstellerinnen dabei waren, führen nebst der Gesamtorganisation ihren eigenen Stand und fiebern dem letzten Novemberwochenende enthusiastisch entgegen. Sie sind beide kreative Köpfe und hatten schon immer Freude daran, eigene Ideen umzusetzen und Dinge selber herzustellen.

Entsprechend üben beide einen kreativen Beruf aus. Nicole Binz ist Inhaberin des Blumenateliers Casa Fiori in Feldbrunnen und verkauft ihre Kreationen in der Regel auf dem Markt in der Stadt Solothurn. Mirjam Binz ist Konditorin und hat sich auf Urdinkelprodukte spezialisiert, zudem gehören Konfitüren und Weihnachtsgebäck ins Sortiment der Weihnachtsausstellung.

Eins zu eins, statt übers Internet

«Am Weihnachtsmarkt können die Leute ihre Waren direkt verkaufen, eins zu eins und oft verbunden mit guten Gesprächen», erklärt Nicole Binz. Das sei wichtig und schön, denn gerade in der heutigen Zeit, wo selbst gemachte Sachen häufig über das Internet verkauft würden, schätzen viele diesen persönlichen Kontakt.

Die Plattform des Weihnachtsmarktes wollen die beiden deshalb unbedingt erhalten – insbesondere auch, weil es sich dabei um einen ganz besonderen Markt in einer wunderschönen Lokalität handle. In diesem alten Gebäude herrsche eine ganz besondere Atmosphäre.

Man könne so richtig in die Weihnachtsstimmung eintauchen, abseits vom Rummel der Geschäfte, vielleicht bei einem gemütlichen Schwätzchen oder bei einem wärmenden Getränk. Eine Möglichkeit also, die Hektik des Alltags mit einer Prise urtümlicher Weihnachtsstimmung zu versüssen.

Öffnungszeiten: Freitag, 25. November, 14 bis 21 Uhr, Samstag, 26., und Sonntag, 27. November, 10 bis 18 Uhr. Freier Eintritt. Speziell: Freitag von 17 bis 20 Uhr: Fondueplausch; Sonntag ab 10 Uhr Frühstück.