Umstrittenes Kunstwerk

Hafenkran wurde im Stahlwerk Gerlafingen verschrottet

Hier stand noch ein Teil des Hafenkrans am Limmatquai. (Archiv)

Hier stand noch ein Teil des Hafenkrans am Limmatquai. (Archiv)

Das wars. Der Rostocker Hafenkran – von April 2014 bis Januar 2015 umstrittenes Kunstwerk am Limmatufer in Zürich – ist Geschichte. Er wurde im Stahlwerk Gerlafingen geschmolzen.

In zwei Bahnwaggons wurden die Überreste des abgebrochenen Krans nach Gerlafingen ins Stahlwerk überführt, dem grössten Recyclingbetrieb der Schweiz.

Die 75 Tonnen Kupolschrott (Teile sind frei von Nichteisenmetall) wurden im Pfannenofen bei über 1500 Grad geschmolzen und legiert, wie Stahlwerk-Sprecherin Linda Krenn einen Bericht in der NZZ bestätigt. Daraus seien 70 Tonnen neuer Stahl entstanden. «Wir haben für den Schritt marktübliche Preise bezahlt.»

Laut früheren Angaben der Künstlergruppe, die den Hafenkran nach Zürich brachte, beläuft sich der Schrottpreis auf 220 Franken pro Tonne. Der Rohstoff des Hafenkrans findet nun weitere Verwendung als Bewehrungsstahl im Bau oder als Profilstahl in der Industrie. (FS)

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