Sie erfuhren von Kurt Hediger (Ressortleiter Finanzen) die wichtigsten Punkte zur Rechnung 2014. So berichtete er von einem leichten Ertragsüberschuss von 11 000 Franken, dies bei einem Gesamtaufwand von 18,009 Millionen Franken. Dabei müsse aber berücksichtigt werden, dass bereits 490 000 Franken zusätzliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen verbucht worden seien.

Ausserdem seien kleine bis mittlere Kredite nicht voll ausgeschöpft worden, was zu einem um 411 000 Franken verbesserten Ergebnis geführt habe. In der Investitionsrechnung wurden die Budgetvorgaben mit Investitionen von 4,064 Millionen Franken fast erreicht.

Weniger Schulden

Um den Neubau beziehungsweise die Sanierung des Schulhauses zu finanzieren, musste die Gemeinde ein Darlehen von 3 Millionen Franken aufnehmen, viel weniger als ursprünglich geplant. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt aktuell 2369 Franken, was einer mittleren Verschuldung entspricht.

Gesamthaft wurden der Gemeindeversammlung Nachtragskredite von 0,843 Millionen Franken vorgelegt. Der Steuerertrag war etwas rückläufig. Die Spezialfinanzierungen Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Abfallbeseitigung schliessen alle mit Überschüssen ab. Während mit den Ertragsüberschüssen der Wasserversorgung (62 335 Franken) und der Abwasserbeseitigung (68 295 Franken) das Verwaltungsvermögen zusätzlich abgeschrieben wurde, konnten bei der Abfallbeseitigung 29 403 Franken der Spezialfinanzierung gutgeschrieben werden. Das Eigenkapital der Einwohnergemeinde beträgt 891 561 Franken. Alle Rechnungen wurden von der Gemeindeversammlung einstimmig genehmigt.

Nach der Behandlung der Rechnung ging Gemeindepräsident Michael Ochsenbein auf die bevorstehende Einweihung des umgebauten Schulhauses am 27. Juni ein. Das Fest beginnt um 15 Uhr, der Festakt ist für die Zeit ab 18 Uhr geplant, die Partnergemeinde Guttet-Feschel wird mit einer Delegation vertreten sein.

Im Weiteren orientierte der Gemeindepräsident über die geplante Gemeindefusion «Top 5». Die eingegangenen Eingaben beziehungsweise Anregungen würden nun verarbeitet. Wichtigster Punkt sei die «Zuchwil-Klausel»: Sollte Zuchwil der Fusion nicht zustimmen, gibt es keine Fusion für Luterbach. Das Thema werde an der Gemeindeversammlung im November weiter behandelt, die Urnenabstimmung ist für den 28. Februar 2016 vorgesehen. (asl)