30 Oberdörferinnen und Oberdörfer besuchten die Gemeindeversammlung in der Kächschür. Sie genehmigten einen Nachtragskredit in der Höhe von 770 000 Franken für den Umbau des Gemeindehauses sowie den IT-Systemwechsel auf der Gemeindeverwaltung.

Die Stimmbevölkerung hat an der Urnenabstimmung vom 4. März 2018 dem Investitionskredit von 2,7 Mio. Franken für den Umbau des Gemeindehauses zugestimmt. Der detailliertere Kostenvoranschlag beläuft sich nun auf 3,47 Mio. Franken. Die Zunahme wird begründet mit der Altlastenuntersuchungen, welche positiv ausgefallen sind (Asbest usw.), andererseits in der Behebung des Defizits in der Statik und Erdbebensicherheit und zuletzt in der Erneuerung des Dachs ab Sparrenlage aufgrund eines undichten Unterdachs.

Laut Offerte betragen die Investitionskosten für IT-Systemwechsel, Datenmigrationen, Erneuerung der Infrastruktur total 80 000 Franken. Die wiederkehrenden jährlichen Kosten werden mit 31 000 Franken beziffert. Zur Finanzierung der Investitionskosten der IT-Umstellung beantragte der Gemeinderat aufgrund des sehr guten Rechnungsabschlusses eine Vorfinanzierung von 80 000 zu bilden.

Mehrere Vorfinanzierungen

Die Erfolgsrechnung schliesst bei Ausgaben von 9,666 Mio. Franken mit einem Ertragsüberschuss von 489 000 Franken ab. Im Ertragsüberschuss berücksichtigt ist der Betrag von 800 000 Franken zur Aufstockung der Vorfinanzierung für den Umbau des Gemeindehauses. Schon mit dem Rechnungsabschluss 2017 wurde mit 400 000 Franken eine Vorfinanzierung für den Umbau gebildet. Weiter sind die Vorfinanzierungen IT-System-Wechsel und Sanierung Brunnen für 70 000 Franken ebenfalls schon berücksichtigt.

Gegenüber dem Budget haben einmalige Steuererträge aus Vorjahren und Erträge der Sondersteuern der Kapitalleistungen zu diesem sehr positiven Ergebnis geführt. Die Investitionsrechnung schliesst mit Nettoinvestitionen von 2,090 Mio. Franken ab, insbesondere die Sanierung des Hallenbades hat eingeschenkt, wie die der Versammlung vorgelegte Abrechnung zeigt. Diese kostete 1,856 Mio. Franken. Der Beitrag des Lotterie- und Sportfonds von 75 000 Franken minderte die Kosten auf 1,781 Mio. Franken. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genehmigten an der Urne einen Kredit von 1,6 Mio. Franken für die Sanierung des Hallenbades. Die Kostenüberschreitung gegenüber dem bewilligten Bruttokredit beträgt 256 000 Franken. Sie wurde hauptsächlich durch Mehrkosten für Haustechnik, Badtechnik und Schadstoffsanierung verursacht.

Die Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser und Abfallbeseitigung schliessen alle mit einem Ertragsüberschuss ab, welcher dem jeweiligen Eigenkapital zugewiesen wird.