Raubtierpark
Grundstücksbesitzerin: «Von Strickler geforderte Frist ist nicht angemessen»

René Strickler forderte vor Gericht ein weiteres Jahr Zeit bis zur Räumung in Subingen. Die Grundstücksbesitzerin sieht die Forderung als nicht angemessen.

Urs Byland
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René Strickler und Theodore F. Kocher von der Espace Real Estate vor Gericht. (Archiv)

René Strickler und Theodore F. Kocher von der Espace Real Estate vor Gericht. (Archiv)

Urs Byland

Die Haltung der Grundstücksbesitzerin Espace Real Estate (ERE) war klar. Nach zwei Mieterstreckungen über insgesamt 5,5 Jahre hatte sie die Vollstreckung der Räubung des Raubtierparks von René Strickler verlangt.

Das Richteramt Bucheggberg-Wasseramt lud daraufhin in dieser speziellen Sache zu einer öffentlichen Verhandlung, um den Ablauf der Vollstreckung zu erörtern. «Wir reden hier über den möglichen Ablauf einer Vollstreckung und nicht über Forderungen nach Fristen», erklärte ERE-Rechtsvertreter Thomas Fürst.

Die von René Strickler geforderte Frist von einem Jahr bis zu einer Räumung sei nicht angemessen. «Es liegt an den Behörden zu entscheiden, wie lange sie brauchen, um eine Räumung vollziehen zu können», blieb Fürst aber flexibel.

Auch in Sachen Kauf des Geländes blieb ERE flexibel. «Wir wurden schon vor über einem Jahr von René Strickler über sein Projekt ‹Jungle World› informiert», berichtete Theodor F. Kocher, Vorsitzender der ERE-Geschäftsleitung. Das Areal sei bereit für einen Verkauf. «Aber der Geldtransfer ist ausgeblieben. Käme das Geld morgen, würden wir das sicher ernsthaft erwägen.»

Grosse Nachfrage

Laut Strickler ist das Geld für den Kauf des Areals (14 Millionen Franken) bereit. «Das Geld ist frei und kann in den nächsten Tagen überwiesen werden», so Strickler.

Wie es vonseiten ERE heisst, bestehe grosse Nachfrage nach dem Grundstück, das aber durch Stricklers Park zerschnitten werde. Deshalb sei die Ausgangslage schwierig, so der Immobilienhändler.

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