Mit der Rechnung 2015 fällt das Minus im erwarteten Rahmen aus. 259'000 Franken wurden mehr ausgegeben als eingenommen. Dies bei einem Aufwand von 4,601 Millionen Franken. Im Budget wurde ein Minus von fast 300'000 Franken ausgewiesen. «Wir haben bereits an der letzten Gemeindeversammlung eine Anhebung des Steuersatzes entschieden», berichtet Gemeindepräsident Beat Muralt.

Die geplanten Investitionen konnten beinahe alle getätigt werden. Der Wert der Nettoinvestitionen liegt bei 1,283 Millionen Franken. Zusammen mit den Abschreibungen (200'000 Franken) und der Differenz zwischen Entnahmen und Einlagen in die Spezialfinanzierung konnten 35'000 Franken selber finanziert werden. Der Selbstfinanzierungsgrad betrug demnach 2,72 Prozent.

«Die Einnahmen aus den Grundstücksteuern waren hilfreich», so Gemeindepräsident Beat Muralt. Auch die Erträge aus den Benutzungsgebühren, insbesondere Wasser und Abwasser lagen über Budget. Bei den Ausgaben waren einige ausserordentliche Aufwände zu verzeichnen. Dazu gehört das WLAN im Schulgebäude und in der Mehrzweckhalle, die Lüftungsanlage in der Mehrzweckhalle, Strassenaufbrüche sowie die öffentliche Beleuchtung. Die Bestandesrechnung weist ein Eigenkapital von 3,351 Millionen Franken aus.

Beitrag für Museum Halten

Neben der Rechnung werden der Gemeindeversammlung auch zwei Kreditabschlüsse vorgelegt. Für den Ersatz Feuerwehrfahrzeuge wurde der Kredit von 30'000 Franken eingehalten. Für die Sanierung Strassenbeleuchtung wurde der Kredit von 50'000 Franken nicht ganz ausgeschöpft. Insgesamt hat die Gemeinde für die Sanierung sowie die Ausrüstung der Strassenbeleuchtung mit LED 88'000 Franken ausgegeben. Dem von der Stiftung Museum Wasseramt beantragten Beitrag von 1'000 Franken für die Renovation der teilweise über 40 Jahre alten Ausstellungsbereiche wurde zugestimmt. (uby)