Obergerlafingen
Grosse Ausgabe für den Erweiterungsbau der Schule

In Obergerlafingen werden im nächsten Jahr 4,713 Mio. Franken investiert. Die Nettoinvestitionen belaufen sich dabei auf 4,643 Mio. Franken.

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Alte Liebe rostet, mindestens dann, wenn Recherswiler Erstklässler nach Obergerlafingen in die Schule müssen.

Alte Liebe rostet, mindestens dann, wenn Recherswiler Erstklässler nach Obergerlafingen in die Schule müssen.

Rahel Meier

Der grösste Teil, nämlich 4,44 Mio. Franken, fliesst in den Erweiterungsbau für die Schule. An der Gemeindeversammlung wurde zudem ein Verpflichtungskredit über 28'400 Franken für das IT-Konzept der Kreisprimarschule Recherswil-Obergerlafingen genehmigt. Damit werden unter anderem neue iPads angeschafft. Dies ist nötig, weil mit dem neuen Lehrplan eine Lektion informatische Bildung obligatorisch ab der 3. Primarklasse eingeführt wird, und die alten Geräte der Schule aus dem Jahr 2010 stammen.

Einer der 46 anwesenden Stimmberechtigten fragte, ob es unbedingt iPads sein müssen, oder auch andere Geräte tauglich wären. Der Kredit wurde aber grossmehrheitlich (2 Enthaltungen, eine Gegenstimme) angenommen.

Der zweite Verpflichtungskredit beläuft sich auf 60'000 Franken und ist für die Strassenlampen im Bolacker gedacht. Diese sollen in den nächsten zwei Jahren, abgestimmt auf die Sanierung der Kriegstettenstrasse, ersetzt werden. Auch dieser Kredit wurde grossmehrheitlich genehmigt.

Das Budget zeigt einen Ertrag von 4,415 Mio. Franken und einen Aufwandüberschuss von 84 534 Franken ergibt. Der Steuersatz bleibt bei 105 Prozent. Bei den Spezialfinanzierungen ergibt sich ein Aufwandüberschuss von 76'910 Franken in der Wasserversorgung und auch die Kehrichtentsorgung ist defizitär (- 8950 Franken). Die Abwasserentsorgung liegt dafür mit 77'976 Franken im Plus. Das Budget wurde grossmehrheitlich genehmigt.

«Haben wir das noch im Griff?»

Zugestimmt wurde zudem der Neuorganisation der Zivilschutzorganisation und dem Beitritt zum neu zu gründenden Zweckverband Bevölkerungs- und Zivilschutz Aare Süd. Einige der Anwesenden fragten sich zwar, ob die Organisation nicht zu gross werde und man das Ganze dann noch im Griff habe. Zudem fragte man sich, wie sich die Kosten entwickeln.

Im Traktandum «Verschiedenes» erhielt der Gemeinderat den Auftrag, mit der SBB zu verhandeln. Diese will eine Hochspannungsleitung bauen, die zwischen Gerlafingen und Obergerlafingen oberirdisch geführt wird. Es solle dahingehend gewirkt werden, dass die Leitung in den Boden verlegt wird, so die Stimmberechtigten. (rm)

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