Auf dem Gebiet der Gemeinde Buchegg bestehen mit Aetingen, Bibern und Mühledorf drei Friedhöfe. Zusätzlich, weil dies historisch so gewachsen ist, lässt sich die Bevölkerung von Gossliwil und Bibern auf dem Friedhof der Nachbargemeinde Oberwil bestatten. Denn die Einwohner beider Gemeinden sind Mitglieder in der Kirchgemeinde Oberwil. Da für die rund 2600-köpfige Buchegger Bevölkerung viel «ewiger Ruhe»-Platz vorhanden ist, diskutierte der Gemeinderat schon über längere Zeit unter breiter Beteiligung Interessierter eine mögliche Straffung des Angebot, will heissen: Schliessung des Friedhofs in Bibern. Nach Abwägung entschied sich nun der Rat, den Friedhof Bibern vorerst für 10 Jahre weiterzuführen. Keine Änderung auf vertraglicher Basis gibt es auch bezüglich Oberwil, in dessen Friedhofskommission Felix Jaggi delegiert ist.

Gemeinderat Bruno Bartlome stellte im Rat das überarbeitete Friedhofsreglement für die drei Buchegger Friedhöfe vor. Der Gemeinderat genehmigte Preissenkungen im Gebührentarif. Die Kosten für Namensschilder am Gemeinschaftsgrab liegen neu für Mühledorf und Aetingen bei 300 Franken , für Bibern bei 100 Franken. Für «Auswärtige» kostet die Bestattung im Gemeinschaftsgrab neu 3000 Franken und im Urnengrab 2500 Franken. Diese Preissenkung erfolgte insbesondere für frühere Buchegger Einwohner, die wegen ihrer Betreuung im Alter die Gemeinde verlassen hatten, aber gerne hier beerdigt sein wollen.

Förderprogramm Energie

Die Gemeinde ist gemeinsam mit zwölf regionalen Kommunen Mitglied im Verein Energieregion Bern-Solothurn. Ziel ist eine nachhaltige Nutzung von Energie. Mit einer Konzessionsabgabe von 1 Rappen pro verbrauchter Kilowattstunde, die an der Gemeindeversammlung beantragt wird, möchte Buchegg von den angebotenen Workshops und Weiterbildungen für jedermann sowie den als attraktiv bezeichneten Fördermassnahmen dieses Vereinsfonds profitieren. Laut Gemeinderat Alex Mann stünden dank künftiger Konzessionsabgaben netto 75 000 Franken zur Rückvergütung an Gesuchsteller in allen Buchegger Ortsteilen zur Verfügung.

Ausführlich besprochen wurde die Suche nach einem neuen Brunnenmeister und Mitarbeiter Werke für die Gesamtgemeinde, der via Inserat im «Azeiger» und auf der Gemeindehomepage ab 29. November gesucht wird. Sein Beschäftigungsgrad wird 60 bis 80 Prozent umfassen. «Wir wären froh über Bewerbungen aus der Region», hiess es im Rat, der den Stellenantritt nach Vereinbarung im Frühling vorsieht. Für den künftigen Brunnenmeister passte das Gremium zuhanden der Gemeindeversammlung die Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) an.

Steuersatz bleibt gleich

Nochmals wurde das Budget behandelt in der Aufgabenverteilung an der Gemeindeversammlung am 13. Dezember, in der Mehrzweckhalle Aetigkofen. Das Budget sieht bei Ausgaben in der Erfolgsrechnung über 11.7 Mio. einen Mehraufwand von rund 398 000 Franken vor. Investiert werden 4 Mio. Franken hauptsächlich in die Wasserversorgung. Laut Finanzressortchef Thomas Stutz kann die Gemeinde bei einem Eigenkapital von 6.8 Mio. und einem Steuervolumen von 7.23 Mio. Franken mit gutem Gewissen dem Souverän die Beibehaltung des Steuerfusses von 115 Prozent vorschlagen.