Kampfwahl

Gleich zwei steigen in das Rennen um das Riedholzer Gemeindepräsidium

Gleich zwei wollen das Gemeindepräsidium: Sandra Morstein (SP, Gemeindepräsidentin ad interim) und Ulrich Kammer (parteilos, Ersatzgemeinderat).

Gleich zwei wollen das Gemeindepräsidium: Sandra Morstein (SP, Gemeindepräsidentin ad interim) und Ulrich Kammer (parteilos, Ersatzgemeinderat).

In Riedholz kommt es am 16. August zu einer Kampfwahl um das Gemeindepräsidium.

Bei Anmeldeschluss am Montagabend lagen die Kandidaturen von Sandra Morstein (SP, Gemeindepräsidentin ad interim) und Ulrich Kammer (parteilos, Ersatzgemeinderat) vor. Beide Kandidaturen sind laut der ersten Überprüfung durch die Gemeindekanzlei gültig.

Sandra Morstein ist 55-jährig, diplomierte Ökonomin und seit letzten Dezember Vizegemeindepräsidentin und damit auch Gemeindepräsidentin ad interim. Sie habe im letzten halben Jahr Erfahrungen sammeln können und sei überzeugt, dass sie Inputs geben könne, die der Gemeinde etwas bringen. «Ich hatte auch viele positive Erlebnisse. Das hat mich darin bestärkt, zu kandidieren», erklärt sie auf Anfrage.

Ulrich Kammer hat Jahrgang 1982, ist in der Medizinalbranche tätig und engagiert sich als Delegierter in der Gemeinsamen Schule Unterleberberg. Er wurde vor drei Jahren für die SVP in den Gemeinderat gewählt, tritt jetzt aber als Parteiloser an. «Ich habe das Gefühl, dass die Parteien zu viel gegeneinander politisieren und zu wenig für das Dorf. Das möchte ich ändern», erklärt er seine Motivation. (rm)

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