Die Planung für den Begegnungsplatz im Dorfzentrum ist gemacht. Die Kosten sind allerdings etwas höher, als im Finanzplan definiert. Der Gemeinderat möchte deshalb, dass das Projekt kostenmässig abgespeckt wird. Insgesamt stehen 370'000 Franken zur Verfügung. Auf dem Platz soll ein Brunnen plätschern können und auch ein offener Bücherschrank ist eingeplant. Dazu kommen Sitzgelegenheiten und Liegen.

Auch ein Sitzplatz für ein Café ist gewünscht. Weiter gibt es viel Grün und einen Kinderspielplatz mit Spielgeräten, Wasser und Sand. Die Arbeitsgruppe, die die Pläne gemeinsam mit einer Landschaftsarchitektin erarbeitet hat, möchte einen Teil der Einrichtung des Platzes durch Sponsoren finanzieren. Deshalb dürften sich die Kosten noch reduzieren und man hofft, das Kostendach einhalten zu können, ohne dass man etwas weglassen muss.

Nächtliches Parkverbot

Weil vermehrt auf den Parkplätzen beim Schulhaus, hinter dem Feuerwehrmagazin und auch beim Kindergarten dauerparkiert wird, hat der Gemeinderat beschlossen, das Parkverbot auszuweiten. Das Parkieren für Unbefugte wird generell verboten. Damit soll verhindert werden, dass Einwohner die Parkplätze als Gratisparkplätze benützen. Das Verbot muss öffentlich aufgelegt und dann vom Richteramt Wasseramt-Bucheggberg genehmigt werden.

Der Gemeinderat hat den Leistungsauftrag für die Arbeitsgruppe Schulraum definiert. Das Papier wird aber noch detaillierter ausgearbeitet. Die Arbeitsgruppe begleitet den Bau des Doppelkindergartens und die Schulhauserweiterung. Sie ist mit dem Architektenteam für die Planung zuständig und überwacht die Arbeit der Planer und der Handwerker.

Dazu gehört auch die Kontrolle der Kosten. Die Arbeitsgruppe ist zudem Verbindungsglied zwischen Gemeinderat, Bevölkerung, Architekten, Planern und Handwerkern. Die Arbeit der Kommission ist beendet, wenn der Neubau und der Erweiterungsbau abgeschlossen sind.

Neue Entsorgungsstelle

Der Entsorgungsplatz in der Gemeinde soll neu organisiert werden. Weil die Entsorgung von Weissglas stark zugenommen hat, wird für Grün- und Weissglas eine Doppelbox vorgeschlagen. Neu sollen zudem Boxen für PVC und Batterien aufgestellt werden. Der Gemeinderat hat die Variante gewählt, bei der die Container neben der Rampe zu den Zivilschutzräumen, entlang der Grundstücksgrenze zur Landwirtschaftszone von David Schaller aufgestellt werden. Die Zufahrt ist dort problemlos gewährleistet. Deshalb sollen auch die Container für den Bauschutt hinter dem Feuerwehrmagazin ihren Platz finden. Die Kosten werden auf rund 40 000 Franken veranschlagt. (rm)