Biberist

Gewerbe ist skeptisch gegenüber Ausstellung

Für 2017 möchte der Verein Gewa eine Gewerbeausstellung in Biberist organisieren.

Für 2017 möchte der Verein Gewa eine Gewerbeausstellung in Biberist organisieren.

Für den Biberister Kalender soll es künftig keine Gratisinserate mehr geben. «Gewerbe Region Biberist» reagiert mit diesem Schritt auf den Verlust in ihrer Rechnung. Zu einer Gewerbeausstellung im Dorf sagt man Ja, aber mit Vorbehalten.

In der Rechnung 2014 von «Gewerbe Region Biberist» gab es einen Verlust von fast 5000 Franken. Dies vor allem wegen des Biberister Kalenders. «Der Kalender ist ein gutes Instrument. Er hilft dem Marketing und verleiht ein positives Image», erklärt Präsident Konrad Imbach an der Generalversammlung des Vereins. Auf das Defizit solle jedoch reagiert werden, denn das Ziel sei eigentlich ein Gewinn von 3000 bis 4000 Franken.

Künftig soll es etwa keine Gratisinserate mehr geben. Von den Gemeinden erhofft man höhere Beiträge. 1500 Franken von Lohn-Ammannsegg und 5000 Franken von Biberist. Der anwesende Biberister Gemeindepräsident Martin Blaser fand, dass man darüber sprechen könne. «Es ist ein Angebot, das die Bevölkerung schätzt.» Das Budget 2015 kann mit einer schwarzen Zahl im Nullbereich abschliessen. Sollte der Kalender wieder ein Defizit bringen, würde die Hälfte von der Büetiger AG übernommen.

Ja, aber ... zu Gewerbeausstellung

Für 2017 möchte der Verein Gewa eine Gewerbeausstellung in Biberist organisieren. Der Vorstand wollte unter den Anwesenden ausloten, ob sie dafür zu haben sind. Das OK-Team stünde bereit, habe aber zwei Rücktritte zu verzeichnen. «Biberist hatte immer gute Ausstellungen. Dieses Niveau soll gehalten werden», fügte Imbach an. Hundertzehn Aussteller seien notwendig und für den Veranstaltungsort wie in der Vergangenheit die Badi Eichholz vorgesehen. Die Ja-Stimmen der Anwesenden zum Projekt hielten sich die Waage mit den Enthaltungen. Dies fasste Imbach als eine Zustimmung auf, sodass die Gewa mit der Planung beginnen könne, aber auch als Kritik. «Die Enthaltungen weisen daraufhin, dass das Projekt zunächst konkretisiert werden muss, ehe sich alle ihre Meinung bilden können», stellt er fest.

Den Wirtschaftstag auf eine ganze Woche auszuweiten, hat sich offenbar bewährt, sodass weiterhin daran festgehalten wird. Von den Schülern habe man ausschliesslich positive Rückmeldungen erhalten. «Die Wirtschaft erklärt sich selbst, in eigenen Worten und an ihrem jeweiligen Ort», erklärte Markus Dick, Hauptorganisator des Wirtschaftstags. Durch diesen Anlass könnten die Schüler der achten Klasse in die Berufswelt eintauchen und Erfahrungen sammeln.

Biberist soll aktiv bleiben

«In Biberist ist viel los», zeigte sich Kantonal-Gewerbeverbandspräsidentin Marianne Meister erfreut. Doch man müsse aktiv bleiben und wegen der Frankenstärke nicht den Kopf in den Sand stecken. «Wir müssen versuchen, die Kunden zurückzuholen, indem wir sie überraschen und bessere Angebote machen.» Vorstandsmitglied Mauro Macerola ist zurückgetreten. Roman Strausak tritt seine Nachfolge an.

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