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Gesuch abgelehnt: Kein Geld aus dem Lotteriefonds für Elsässli-Gärten

Das Gesuch der IG Elsässli, Geld aus dem Lotteriefonds für die Sanierung der belasteten Böden zu erhalten, wurde abgelehnt.

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Die Böden im Elsässli-Quartier sind stark belastet und müssen saniert werden. (Archiv)

Die Böden im Elsässli-Quartier sind stark belastet und müssen saniert werden. (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Das Gesuch der IG Elsässli beim Lotteriefonds ist abgelehnt worden. Ohne Begründung. «Das hat uns doch sehr enttäuscht», meint Hansruedi Meyer (Präsident IG). Die IG Elsässli versuchte auf diesem Weg, an Gelder zur Sanierung der belasteten Böden in den denkmalgeschützten Gärten des Quartiers zu kommen.

Erstaunt hat Meyer, dass es keine Rückfrage gab. «Es ging zudem sehr lange, bis wir eine Antwort erhalten haben.» Aus der Antwort sei auch nicht zu ersehen, ob und wie intensiv das Gesuch bearbeitet wurde. Der Lotteriefonds sei nicht dazu verpflichtet, zu begründen, wieso ein Gesuch abgelehnt wurde. «Trotzdem ist es so, dass wir uns als kleine Gartenbesitzer nicht ernst genommen fühlen.»

Für Meyer ist klar, dass damit eine Chance verpasst wurde. Ohne Geld vom Lotteriefonds werde sich die Sanierung der Gärten schleppend dahinziehen, ist er sich sicher. Denn nicht alle hätten die finanziellen Mittel, um die Böden auszutauschen.

Immerhin würden der Schweizer Heimatschutz und die kantonale Denkmalpflege die Sanierung befürworten und nach Kräften unterstützen. «Wir nehmen an, dass wir von der Denkmalpflege Geld erhalten, wie das auch bei Umbauten von denkmalgeschützten Häusern üblich ist», so Meyer. (rm)