Langendorf
Geslor braucht neuen Schulleiter – Jugendarbeit wird neu vernetzt

Die Gesamtschule Langendorf-Oberdorf-Rüttenen braucht einen neuen Schulleiter. Thomas Suter wechselt ins Blumenhaus.

Nadine Schmid
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Die Gemeinsame Schule Langendorf/Oberdorf/Rüttenen muss einen neuen Schulleiter suchen.

Die Gemeinsame Schule Langendorf/Oberdorf/Rüttenen muss einen neuen Schulleiter suchen.

HANS ULRICH MUELCHI

Der Schulkreis Geslor (Gesamtschule Langendorf-Oberdorf-Rüttenen) sucht schnellstmöglich einen neuen Gesamtschulleiter. Thomas Suter tritt nach zwanzigjähriger Tätigkeit in diesem Schulkreis und einjähriger Tätigkeit als Gesamtschulleiter zurück.

Begründet wird dieser Entscheid damit, dass er als Institutionsleiter des Blumenhauses Buchegg eine neue Herausforderung annehmen möchte. Wenn nötig könne er jedoch von seiner neuen Arbeitsstelle freigestellt werden, um den Schulkreis auch länger zu unterstützen.

Der Gemeinderat bedauert diesen Entscheid, denn Suter hat für die Schulen der Geslor eine überragende Leistung erbracht und einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der Schulen beigetragen.

Jugendliche gestalten mit

Das Angebot für die Kinder und Jugendlichen im Jugendtreff wird erweitert. So befindet sich ein Jugendbüro im Aufbau, in welchem die Jugendlichen Unterlagen zu jugendrelevanten Themen finden werden und an einem PC Bewerbungen schreiben können. Auch kann man sich dort beraten lassen. Weiter ist ein Werkraum im Entstehen. Dafür wird der ehemalige Kinoraum umgebaut, da dieser nicht mehr genutzt wird. Der Umbau wurde durch Spenden möglich. Nun wurde vonseiten Jugendkommission ein Antrag an den Gemeinderat gestellt, eine Fachperson temporär bis Ende August zu entlöhnen, die die Jugendlichen kompetent im Handwerk schult und mit ihnen zusammen den Werkraum einrichtet. Dies hat der Gemeinderat bewilligt.

Die Jugendlichen seien sehr interessiert, an der Gestaltung des Werkraumes mitzuwirken, hiess es vonseiten Jugendkommission und Jugendarbeit. «Dazu haben die Jugendlichen viele Ideen, was sie nach der Fertigstellung dort bauen können, deshalb ist es wichtig, dass der Raum sobald als möglich fertig wird, damit sie mit ihren Projekten loslegen können», erklärte Jugendarbeiterin Jelena Cvijetic, die seit Dezember im Amt ist und sich nun dem Gemeinderat vorgestellt hat. Auch hat sie über die Pläne in der Jugendarbeit informiert.

Sich bekannt machen

Der Jugendtreff ist jeweils Dienstag (16 bis 20 Uhr) und Mittwoch (14 bis 20 Uhr) geöffnet und richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ab der sechsten Klasse bis zum zwanzigsten Lebensjahr. Weiter gibt es einmal im Monat spezielle Angebote für verschiedene Zielgruppen, die auch jüngere Kinder ansprechen, so beispielsweise den Kidstreff am ersten Mittwoch. Es sind auch mehrere Projekte geplant, die unter der Mitwirkung der Jugendlichen entstehen sollen. «Es ist wichtig, auf die Bedürfnisse der Jugendlichen einzugehen, sie miteinzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, selber Projekte zu lancieren», so Cvijetic.

Weiter sei wichtig, in den Lebensräumen der Jugendlichen zu agieren. Deshalb werde Cvijetic nicht nur in den Räumlichkeiten der Jugendarbeit anzutreffen sein, sondern zeigt sich auch an den Schulen und plant Anlässe zur Prävention und Information organisieren, sodass Schüler, Lehrer und Eltern sie kennenlernen können. Weiter soll die Jugendarbeit vernetzt sein, sodass auch ein Anliegen ist, die Bewohner Langendorfs, die Vereine und Lehrpersonen einzubeziehen.

Tageskarte beim Dorfplatz

Weiter wurde im Gemeinderat über die Parkplätze am Dorfplatz gesprochen. Sobald es die Witterung zulässt, werden dort die Parkplatzmarkierungen und -nummerierungen vorgenommen. Zum Projekt gehört auch der Ersatz des Ticketautomaten. Um das Gewerbe zu unterstützen, soll die erste Stunde weiterhin gratis bleiben. Um die Attraktivität des Dorfplatzes zu steigern, wird es mit dem neuen Ticketautomaten nun die Möglichkeit geben, für einen Parkplatz eine Tageskarte für fünf Franken zu lösen. Vorerst wird nur die Barbezahlung möglich sein. Es wird aber in Erwägung gezogen, je nach Andrang und Entwicklung auch die kostspielig umzusetzende Kreditkartenzahlung zu ermöglichen. Sobald die Polizei entsprechend ausgerüstet ist, um solche Kontrollen durchzuführen, soll auch die Zahlung per App möglich gemacht werden.

Die Spezialkommission Schulraumerweiterung hat den Terminplan vorgelegt, den der Gemeinderat zur Kenntnis nahm. Weiter hat er einen Kredit von 1,45 Millionen Franken für die Arbeiten freigegeben, die nach eben diesem Terminplan 2018 anfallen. Die Ingenieurleistungen im Bereich Siedlungsentwässerung wurden an die Emch+Berger AG (Solothurn) vergeben. Diese nehmen sich den Projekten Erschliessung Kanalisation Rüttenenstrasse, Sanierung Kanalisation Erlimatt und den zwei Etappen der Kanalsanierungen an.

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