Leberberg

Geschäftsjahr der Raiffeisenbank Weissenstein verlief positiv

Andreas Probst, Vorsitzender Bankleitung, erörterte den Geschäftsbericht. (Archiv)

Verwaltungsrat und Bankleitung der Raiffeisenbank Weissenstein konnten anlässlich der Generalversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

An der Generalversammlung, die im Sportzentrum Zuchwil stattfand, waren 1384 Mitglieder anwesend. Sie konnten einen positiven Geschäftsbericht entgegennehmen. Die Ertragsseite entwickelte sich im Berichtsjahr 2018 erfreulich. Mit einem Jahresgewinn von 1,14 Mio. Franken konnte das Jahresergebnis um 1,7 Prozent gesteigert werden, wovon 616 785 Franken den gesetzlichen Gewinnreserven zugewiesen werden. Dabei blieb das Zinsgeschäft mit 82,8 Prozent der wichtigste Ertragspfeiler.

Mit dem erwirtschafteten Gewinn kann die Kapitalausstattung weiter gestärkt werden. Der gesamte Geschäftsaufwand reduzierte sich um 4,7 Prozent oder 682 119 Franken. Neben einem leicht reduzierten Sachaufwand nahmen die Personalkosten um 5,8 Prozent oder 550 215 Franken ab infolge effizienterem Einsatz der Mitarbeitenden sowie kürzeren Öffnungszeiten an vier kleineren Standorten.

Kundennähe ist Kernanliegen

Verwaltungsratspräsident Silvio Bertini betonte, dass trotz der nicht aufzuhaltenden Digitalisierung auch im Bankenwesen eine stabile Kundenbeziehung und Nähe zum Kunden ein Kernanliegen bleibe. Auch sei eine Dichte von sieben Geschäftsstellen in einem Geschäftskreis wie derjenigen der Raiffeisen Weissenstein nicht üblich. «Kundenbefragungen haben gezeigt, dass das Vertrauen in die Raiffeisenbank Weissenstein nach wie vor gross ist», fügt Bertini weiter an.

Wichtig sei für die Zukunft eine agile Organisation mit entsprechend strategischer Ausrichtung. Mit der laufenden Reform 21 würden von Raiffeisen Schweiz die strategischen Ziele neu definiert.

Immobilenmarkt macht Sorge

Andreas Probst, Vorsitzender der Bankleitung, erörterte den Geschäftsbericht und freute sich über einen Zuwachs an Kundeneinlagen um 1,9 Prozent auf 1540,2 Millionen Franken. Die Hypothekarforderungen stiegen um 1,3 Prozent auf 1375,2 Millionen Franken. Mit Sorge beobachtet die Bank die Entwicklung im Immobilienmarkt und befürchtet einen weiteren Anstieg der Leerstandsquoten. Probst nennt dafür vor allem zwei Gründe; die gestiegene Bautätigkeit und sinkende Zuwanderungszahlen. Weiter weist Probst darauf hin, dass einmalige Sondereffekte wie die Auflösung von Wertberichtigungen über 800 000 Franken im nächsten Geschäftsbericht wegfallen. Die Stärkung des Eigenkapitals erfolgte vollumfänglich aus dem Gewinn.

Die anwesenden Mitglieder stimmten einer Verzinsung auf Anteilscheine zu sechs Prozent einstimmig zu. Dies entspricht der Maximalverzinsung. Weiter wurde der Geschäftsbericht 2018 genehmigt und Verwaltungsrat und Geschäftsleitung damit entlastet.

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