Gerlafingen

Gerlafingen sieht sich bei Top-5-Fusion in Beobachter-Rolle

Im Fall einer Fusion muss sich Gerlafingen auf eine notwendige Neuorganisationen vorbereiten.

Im Fall einer Fusion muss sich Gerlafingen auf eine notwendige Neuorganisationen vorbereiten.

Der Gerlafinger Gemeinderat behandelte die Studie zu den Auswirkungen von «Top 5» auf das Wasseramt. Die Gemeinde sieht sich in der Rolle der Beobachter.

«Wir sind sehr froh über diese Auslegeordnung», betonte Gemeindepräsident Peter Jordi. Die vorliegende Arbeit von Nicole Wüthrich, Studierende an der Fachhochschule Nordwestschweiz, analysiert Chancen, aber auch Risiken, die sich aus der Fusion zu Gross-Solothurn für die restlichen Wasserämter Gemeinden ergeben.

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Die Wasserämter Gemeindepräsidienkonferenz gab den Anstoss zu dieser Studie, die eine strukturierte Übersicht über möglichen Handlungsbedarf aber auch Lösungsansätze vermittelt. «Wir hier im Wasseramt sind in der Rolle der Beobachter, die sich im Fall einer Fusion auf dann notwendige Neuorganisationen vorbereiten müssen», kommentierte Jordi vor allem mit Blick auf die «Schlüsselrolle», die der Gemeinde Derendingen als Top-5-Partner zukomme.

Schwerpunkt «Rochade»

Der Rechenschaftsbericht der Schulen wurde in der Bildungs- und Kreisschulkommission ausführlich diskutiert und dem Gemeinderat zur Annahme empfohlen. 

Ausführlich festgehalten ist darin laut Gemeindevize Christian Holderegger, was erreicht wurde und wie es nun weitergeht. Denn das neue Schuljahr wird beherrscht von der Umsetzung des Gebäude-Tausch-Projekts «Rochade», das demnächst die Oberstufe im ausgebauten Schulareal «Kirchacker» und die Unter- und Mittelstufe in den Schulhäusern «Gländ» unterrichten will. Fiko-Mitglied Paul Dubach reagierte etwas erschreckt auf die Feststellung, dass die ICT-Aufrüstung kostenmässig nicht im Bauprojekt enthalten ist.

Dazu Gesamtschulleiter Martin Müller: «Diese Kosten für eine Modernisierung der Computerausstattung entstehen auch ohne Rochade.» Auf den Einwand, bei Überschreitung des Kreditrahmens auf den geplanten Ausbau der Musikzimmer im «Kirchacker» verzichten zu wollen, wehrte sich Müller löwenhaft: Dann stehe für ihn eher das gesamte Projekt zur Disposition.

Verbunden mit der Neuordnung der Schulorte beantragte Schulleiter Pascal Hunziker die Bildung einer Arbeitsgruppe Schulweg. Zwar falle der Schulweg in den Verantwortungsbereich der Eltern, dennoch müsse hier eine gewisse Hilfestellung geboten werden, weil sich für einige Kinder die Schulwegdistanzen doch deutlich verlängern würden.

«Sorgen der Eltern bezüglich eines sicheren Schulwegs wollen wir ernst nehmen», bekräftigte der Gemeindepräsident ebenso. Die Sprecher von FDP und SVP warnten jedoch davor, dass sich die Gemeinde damit eine zusätzliche Aufgabe «aufhalse», die eigentlich vom Elternclub übernommen werden könne. Mit 5:5, bei einer Enthaltung gab der Gemeindepräsident den Stichentscheid zur Gründung der Arbeitsgruppe, die von der Schulleitung berufen wird.

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