Spannend verlief in der Aula die Diskussion zum geplanten Pavillon Tagesstrukturen. Vorgestellt wurden mehrere Varianten wie der Pavillon-Neubau für die schulergänzende Tagesbetreuung (Schülerhort, Mittagstisch und Aufgabenunterstützung) am Standort Steinmattstrasse 15 umgesetzt werden kann.

Der Standort habe sich als optimal erwiesen. Das bestehende Gebäude ist im Besitz der Gemeinde und kann rückgebaut werden. Die Liegenschaft liegt in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen. Dadurch, dass die Liegenschaft zum Gelände der Schulanlage Steinmatt gehört, muss man sich nicht an die bestehende Grundstücksgrenze halten und die Umgebung kann aufeinander abgestimmt werden.

Die Varianten betreffen die Ausführung eines einstöckigen oder eines zweistöckigen Neubaus. Als dritte Variante favorisierte der Gemeinderat einen einstöckigen Pavillon, der später aufgestockt werden kann. Die 73 Anwesenden genehmigten einstimmig die Ausführung des Projektes.

Aus der Versammlung kam der Antrag, gleich zweistöckig zu bauen. Der Antrag unterlag aber knapp mit 34 Nein und 32 Ja-Stimmen dem gemeinderätlichen Vorschlag. Die Räumlichkeiten sind mit einem Neubau in Form eines Pavillons zu erstellen. Die Aufstockung in einer 2. Etappe ist sicher zu stellen. Genehmigt wurde ein Kredit von 1'210'000 Franken plus 80'000 Franken für die Möblierung. Das Projekt ist raschmöglichst umzusetzen.

Positive Rechnungen

Finanzverwalter Peter Weibel listete die wichtigsten Eckdaten der Rechnung auf. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 152'100 Franken. Daraus wurde nun aber ein Ertragsüberschuss von 2,8 Mio. Franken. Dies bei einem Gesamtertrag von 38,641 Mio. Franken. Der Überschuss wird vollumfänglich für zusätzliche Abschreibungen verwendet. Die Nettoinvestitionen beliefen sich auf 2,041 Mio. Franken.

In den Bereichen allgemeine Verwaltung und Bildung gab es je einen Minderaufwand. Den grössten Mehrertrag findet man beim Steuereingang. Dazu trugen wiederum die juristischen Personen einiges bei. Das Eigenkapital der Gemeinde beläuft sich auf 4 Mio. Franken.

Neben der Rechnung der Gemeinde wurde auch die Rechnung der EWD vorgestellt. Wasser- und Stromversorgung ergaben bei einem Aufwand von beinahe 8 Mio. Franken einen Ertragsüberschuss von 784'000 Franken. Dies nach Abschreibungen von 943'000 Franken, einer Abgeltung an die Gemeinde von 180'000 Franken sowie einer Verzinsung des Dotationskapitals an die Gemeinde von 150'000 Franken. Investiert wurden gesamthaft 1,103 Mio. Franken. (uby)