Gemeinderatswahlen
Lohn-Ammannsegg: Die FDP muss Federn lassen

Jsabelle Scheidegger-Blunschy verteidigt Gemeinderatssitz. Auch die SP kann ihre zwei Sitze behalten.

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Lohn-Ammannsegg

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Urs Byland / SOL

(rm) Bisher hatte die FDP in Lohn-Ammannsegg vier Sitze im siebenköpfigen Gemeinderat. Nach dem Parteiaustritt von Jsabelle Scheidegger-Blunschy im letzten Winter waren es offiziell nur noch drei. Scheidegger bezeichnet sich seither als parteilos. Folgerichtig kandidierten Gemeindepräsident Markus Sieber, der ebenfalls parteilos ist und bisher jeweils auf der Liste der SP Unterschlupf fand, und Scheidegger gemeinsam auf einer unabhängigen Liste.

Jsabelle Scheidegger-Blunschy bei ihrer Ansprache zu sanierten SChulhausstrasse, 2016

Jsabelle Scheidegger-Blunschy bei ihrer Ansprache zu sanierten SChulhausstrasse, 2016

Hanspeter Baertschi
«Wir wussten nicht, ob das so funktioniert. Fast hätte es auch die dritte Kandidatin auf der Liste noch in den Gemeinderat geschafft.»

Für Sieber ist das Resultat eine Bestätigung, dass alle Gemeinderäte in Lohn-Ammannsegg gute Arbeit machen, denn alle Bisherigen, die erneut zur Wahl antraten, sind wiedergewählt worden. Die unabhängige Liste und die SP hatten eine Listenverbindung. «Aber wir hätten es auch ohne diese geschafft, die beiden Sitze zu holen.»

Im Gemeinderat geht die Arbeit weiter wie bisher

Auch bei der SP freut man sich, dass man die beiden Sitze im Gemeinderat verteidigen konnte. «Es war allerdings knapp», erklärt Thomas Jäggi (Teamleiter SP). Aber es sei, auch dank der Listenverbindung mit der unabhängigen Liste, optimal gelaufen. «Im Gemeinderat wird die Arbeit in der kommenden Legislatur weitergehen wie bisher», so Jäggi. Denn in der Besetzung habe sich kaum etwas geändert. Er selbst wurde nach seiner Demission durch den neu gewählten Rolf Howald ersetzt. Und auch bei der FDP wurde mit Stefan Kocher ein neuer Gemeinderat gewählt.

«Wir hätten gerne vier Sitze behalten»

Die FDP hätte ihre vier Sitze gerne behalten und hat das im Vorfeld auch so kommuniziert. «Das war natürlich ein ambitiöses Ziel, und wir haben es nun auch nicht erreicht», meint Parteipräsident Beal Wyler. Die FDP sei trotzdem zufrieden. «Insgesamt traten fünf bisherige Gemeinderäte wieder zur Wahl an. Es war zu erwarten, dass sie auch wieder gewählt werden», meint Wyler.

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