Zuchwil

Gemeinderat will Werkleitungssteg

Diese Brücke wurde in den 70er gebaut und soll nun durch einen Werkleistungssteg ersetzt werden.

Diese Brücke wurde in den 70er gebaut und soll nun durch einen Werkleistungssteg ersetzt werden.

Der Gemeinderat von Zuchwil entschied, sich nicht gegen den geplanten Werkleitungssteg auszusprechen.

Der Gemeinderat beschloss, keine Einsprache gegen den geplanten Werkleitungssteg über die Emme zu machen. Der Kanton will anstelle der bestehenden zwei Emmebrücken (4/2 und 4/4) eine neue bauen. Ein Stahl-Bogen-Tragwerk soll nun als dauerhafter Steg nördlich der neuen Kantonsstrassenbrücke gebaut werden und beherbergt künftig die Dampf-, Wasser-, Strom- und Gasleitungen, die unter den bestehenden Brücken liegen.

Noch geprüft wird der Beitragssatz. Die eine der zu ersetzenden Brücken stammt aus dem Jahr 1921, die andere aus den 70er-Jahren. Besonders letztere habe ihre mögliche Lebensdauer noch nicht erreicht und müsste folglich eigentlich nicht ersetzt werden – dies soll sich auf die finanzielle Beitragspflicht der Gemeinde auswirken.

Festgehalten wurde auch, dass die Leitungen mit einem gewellten gelochten Chromstahlblech auf beiden Seiten abgedeckt werden, so dass der Steg schliesslich, so Bauverwalter Peter Baumann, «fast wie ein Kunstwerk» aussehen sollte. Gemeindepräsident Stefan Hug unterstrich abschliessend, dass man damit eigentlich nicht nur über den Werkleitungssteg befinde, sondern auch das Gesamtprojekt, den Ersatz der beiden Brücken, annehme.

Im Weiteren hat der Gemeinderat die zunehmende Flut an Werbetafeln und Plakatwänden auf dem Gemeindegebiet besprochen. Peter Baumann, Abteilungsleiter Bau und Planung, betonte, dass der Baukommission aufgrund der Gesetzeslage bei Baugesucheingaben für Reklamen im wahrsten Sinne die Hände gebunden seien. Es fehle die nötige Handhabe im Baureglement, um etwas gegen diesen Wildwuchs zu unternehmen.

Gemäss Baumann treten in der Gemeinde relativ viele solcher Problemfälle auf, die Baukommission sei heftig am Kämpfen mit Werbeanfragen. Durch Ergänzungen im Baureglement möchte man eine möglichst restriktive Praxis anstreben. Bei 19 Befürwortungen und drei Gegenstimmen unterstützt der Gemeinderat das Anliegen. Das letzte Wort hat die Gemeindeversammlung.

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