Der Gemeinderat Subingen hat am Donnerstagabend die Petition der SP Subingen «Unsere Post muss bleiben» mit rund 500 Unterschriften entgegengenommen. Die Petition wird dem Solothurner Regierungsrat übergeben, verbunden mit dem Wunsch, dass dieser direkt bei Bundesrätin Simonetta Sommaruga vorspricht.

Der Gemeinderat Subingen ist sich bewusst, so Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold auf Anfrage, dass er selbst nicht viel tun kann. Der Gemeinderat erwartet aber, dass der Bundesrat ein Moratorium erwirkt und so der Kahlschlag bei den Poststellen mindestens verschoben wird, bis die Studie über die Poststellen im nationalen Parlament behandelt wird. «Wir werden selbst auch an Frau Sommaruga schreiben und natürlich auch den Verantwortlichen der Post.»

Kredit unterschritten

Der Gemeinderat hat die Abrechnung des Einbaus von Deckbelägen genehmigt. Der Kredit wurde um 44'318 Franken unterschritten. Ausgegeben wurden nur 83'682 Franken. Auch die Kreditabrechnung für die Sanierung der Spielgeräte beim neuen Schulhaus wurde genehmigt. Weil aus Sicherheitsgründen der Bodenbelag saniert werden musste, wurde der Kredit um 7271 Franken überzogen. Die Ausgaben belaufen sich auf 49'271 Franken.

Keine Beiträge musste Subingen an die Kosten der Radquerung und der Radwegquerung Kriegstettenstrasse leisten. Die Ausgaben von 123'300 Franken gehen zu Lasten des Kantons. Weiter wurde Stephanie Béguelin als neue Delegierte in den Zweckverband Schulkreis Wasseramt Ost gewählt. (rm)