Deitingen
Gemeinderat spricht Sanktionen für Nutzer der Zweienhalle aus

Weil ein Verein immer wieder gegen das Reglement für die Benützung der Zweienhalle verstösst, greift der Deitinger Gemeinderat nun durch.

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In der Zweienhalle finden regelmässig Anlässe statt. (Archiv)

In der Zweienhalle finden regelmässig Anlässe statt. (Archiv)

Manuela Jaeggi-Wyss

Der Gemeinderat Deitingen hat an seiner letzten Sitzung vor den Schul-Sommerferien die Benützung der öffentlichen Gebäude diskutiert. Eine der Organisationen, welche die Zweienhalle am häufigsten nutzt, verstösst offenbar immer wieder gegen das Reglement für die Benutzung der öffentlichen Gebäude. Es gebe Reklamationen vonseiten der Anwohner wegen des Lärms. Zudem müsse der Hauswart die Räumlichkeiten regelmässig nachreinigen.

Der Gemeinderat hat nun beschlossen, dass dem Verein die Benützung der öffentlichen Räume für gesellschaftliche Anlässe – ausser dem Hauptanlass im Dezember – befristet auf ein Jahr verweigert wird. Ebenfalls dürfen an den sportlichen Anlässen des Vereins keine Speisen und Getränke mehr verkauft werden. Die Aufsicht bei den Anlässen des Vereins wird ab sofort von einer privaten Firma übernommen und weiterverrechnet.

Im Weiteren soll der neue Gemeinderat die Kompetenz über die Aufsicht über die Benützung der öffentlichen Gebäude neu definieren. Diese ist zurzeit beim Bauverwalter angesiedelt, der aber wegen seiner hohen Arbeitsbelastung Schwierigkeiten hat, die Aufsicht auszuüben.

Eine andere Organisation, die die Zweienhalle ebenfalls regelmässig nutzt, allerdings nur ein Mal pro Jahr, bekommt die Halle künftig, wenn im Voraus ein Depot hinterlegt wird, da die Benützungsgebühren regelmässig mittels Mahnung oder gar Betreibung eingefordert werden mussten.

Im August soll die Ortsplanung öffentlich aufgelegt werden. Der Gemeinderat Deitingen hat die 12 Eingaben der Einwohnerinnen und Einwohner nach der Mitwirkungsveranstaltung diskutiert. So wurden zusätzlich zehn Bäume ins Naturinventar aufgenommen. Etwas komplexer waren zwei andere Anträge. Eine Freihaltezone an der Bahnhofstrasse kann nur teilweise verwirklicht werden, weil sich die Eigentümer des betroffenen Grundstückes dagegen wehren. Ebenso kann eine heute bestehende Industriezone beim Bahnhof nicht ausgezont werden, weil die finanziellen Folgen nicht absehbar sind. (rm)