Luterbach
Gemeinderat sagt Ja zu einer weiteren Turnhalle in Subingen

Die Gemeinderatskommission Luterbach genehmigte einstimmig einen Antrag zum Turnhallenbau für die Oberstufe in Subingen. Sofern aber eine Dreifachturnhalle errichtet würde, müsse der Kostenverteiler neu überdacht werden.

Gundi Klemm
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Die Turnhalle OZ13

Die Turnhalle OZ13

Rahel Meier

Der Turnhallenerweiterungsbau am Oberstufenzentrum OZ 13 Wasseramt-Ost (OWO) in Subingen war bereits an einer Klausurberatung des Gemeinderats Anfang Januar besprochen worden. Statt des vorgesehenen Erweiterungsbaus für die am Oberstufenzentrum vorhandene Turnhalle liegt jetzt aber eine neue Idee auf dem Tisch, die eine Dreifachturnhalle vorsieht.

Gemeinderat Jürg Nussbaumer stellte nun in Würdigung der neuen Fakten einen Antrag zum Fragebogen, der allen im Schulverband beteiligten Gemeinden zum Bauprojekt und dessen Finanzierung vorliegt. In der ausformulierten Präambel unterstreicht die Gemeinderatskommission die vor 10 Jahren erfolgte Fusion der beiden Schulkreise De/Lu und OZ13 als richtig, stellt sich aber die grundsätzliche Frage, wie lange eine weitergehende Zahlungsverpflichtung und Zuschusspflicht gültig bleibt.

Luterbach anerkennt im Antrag unter dem Titel «Bemerkungen» mit Blick auf wachsende Schülerzahlen und Aktivitäten die Notwendigkeit einer weiteren Turnhalle in Subingen. Sofern aber eine Dreifachturnhalle, wie von etlichen Gemeinden im östlichen Wasseramt befürwortet, errichtet würde, muss laut Nussbaumer und Urs Rutschmann «der Kostenverteiler neu überdacht werden. Sonst können wir als Luterbacher nicht zustimmen». Denn, wie Kurt Hediger ausführte, bringt die Dreifachhalle dem OWO wie auch den benachbarten Gemeinden deutlichen Mehrwert.

Im Grundsatz entschied der Rat nach der Aussprache, dass sich Luterbach auf die bei der Fusion der Schulkreise zum Zweckverband an Derendingen und Luterbach abgegebene Zusicherung verlässt, dass die Finanzierung einer zweiten Halle nur von den OZ-13-Gemeinden «nachgereicht» werde. Dies allerdings muss noch offiziell bestätigt werden.

Am Bau einer Dreifachturnhalle würde sich die Gemeinde gemäss OWO-Verteilschlüssel an dem heute bekannten finanziellen Aufwand für einen Turnhallenerweiterungsbau beteiligen. Die zusätzlichen Kosten indes, die der Bau einer Dreifachturnhalle verursacht, «sollen jene Gemeinden tragen, die den Nutzen daraus ziehen». Zur Frage «Finanzierungsvariante» sprach sich der Rat für Selbstfinanzierung durch die Gemeinden aus und bezüglich Werterhalt zur Entnahme aus dem betreffenden Fonds.

Bestens mit Gemeinde vertraut

Mit Beratungen im Gemeinderat und in der Planungs- und Umweltschutzkommission (PUK) sowie einem zurückliegenden öffentlichen «Leitbild»-Anlass zur Mitwirkung der Bevölkerung bereitet sich Luterbach auf die Revision der Ortsplanung (OPR) vor. Verzichtet wurde auf ein Submissionsverfahren zur Vergabe der OPR, weil die entscheidenden Gremien zur Ansicht gelangten, dass das schon in der Vorbereitung der OPR zugezogene Planungsbüro WAM Planer und Ingenieure, Solothurn, langjährige und umfassende Vorkenntnisse zum Planungswesen in Luterbach mitbringe. Aus diesem Grund erteilte der Gemeinderat den OPR-Auftrag gemäss Offerte für ein Kostendach von rund 145'000 Franken an das Planungsunternehmen WAM und beauftragte die eigene PUK zur Durchführung unter Einbezug der Einwohnerschaft.

Potenzial besser nutzen

Deutlich begrüsste der Gemeinderat den Erfolg von Besprechungen zwischen der Leitung der Landi, Gemeindepräsident Michael Ochsenbein und den beiden beteiligten Architekten, die auf zwei Parzellen am Bachacker eine Überbauung für Wohnen in hoher Dichte und für ein Landi-Verkaufsgeschäft planen. Es gehe darum, die Bauwerkpotenziale besser durch einen gemeinsamen Gestaltungsplan zu nutzen, betonte auch Jürg Nussbaumer. Entstanden ist ein neuer Projektvorschlag, der den Wohnanteil näher an die Parzellengrenze heranrückt und zudem auf diesem Grundstück weitere Parkplätze für die Landi erlaubt. «Dieser Vorschlag entspricht unserer Vorstellung und bietet städtebauliche Vorteile», hiess es aus dem Rat.

Zudem haben Gemeinderatskommission und Gemeinderat von Ressortleiter Hans Rothenbühler erfahren, dass vielfache Einsätze der Feuerwehr bei Sturm- und Überschwemmungsschäden schon Ende Januar 9000 der mit 11'000 Franken budgetierten Vergütungen für die Feuerwehr beansprucht haben. Trotzdem ging der ausdrückliche Dank an die Feuerwehr für ihre Dienste.

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