Biberist
Gemeinderat macht der Biberena Druck

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Die Liste der Anlässe geht jedes Jahr an den Gemeinderat.

Die Liste der Anlässe geht jedes Jahr an den Gemeinderat.

Der Biberister Gemeinderat hat die Liste des Vereinskonvents mit den Anlässen, die im nächsten Jahr in der Biberena stattfinden, bewilligt. Diese Liste wird dem Gemeinderat jedes Jahr vorgelegt, weil für die Benützung Geld an die Saal-Betreiber bezahlt wird. Konkret gibt es eine Leistungsvereinbarung in Form eines Dienstbarkeitsvertrages, die ein Benutzungsrecht für die Gemeinde vorsieht. Die Betreiber der Biberena erhalten einen Pauschalbetrag von 78'000 Franken, und damit kann der Saal an 30 Tagen genutzt werden. Bei einer Nutzung von mehr als 30 Tagen fallen 2600 Franken pro Tag zusätzlich an. Der Höchstbetrag liegt bei 50 Tagen oder 130'000 Franken. Für das kommende Jahr sind 39 Belegungstage geplant.

Wann wird saniert?

Der Gemeinderat hat gleichzeitig klar zum Ausdruck gebracht, dass er mit den Leistungen der Betreiber nicht zufrieden ist. Schon seit längerem wurde versprochen, dass der Saal renoviert wird. Insbesondere wartet man auf eine verbesserte Tontechnik. Letzten Frühling wurde dem Gemeinderat in Aussicht gestellt, dass eine Renovation nun angepackt wird.

Seither ist aber nichts mehr passiert. Gemeindepräsident Stefan Hug-Portmann muss sich nun mit den Besitzern zusammensetzen und klarmachen, dass der geschuldete Betrag auf ein Sperrkonto überwiesen wird, sollten nicht bald Massnahmen umgesetzt werden. Der Gemeinderat kann sich sogar eine Kündigung der Leistungsvereinbarung vorstellen. Hug-Portmann soll zudem auch das Gespräch mit den Vereinen suchen. Allenfalls könnten Anlässe auch in der Alten Turnhalle stattfinden.

Der Gemeinderat hat zudem beschlossen, den bestehenden Vertrag mit der Pensionskasse Kanton Solothurn (PKSO) weiterzuführen. Dieser Entscheid fiel mit 7:4 Stimmen. Für den Verbleib in der PKSO sprach für die Mehrheit der Gemeinderäte die Tatsache, dass die Lehrerschaft weiterhin zwingend dort verbleibt und danach zwei verschiedene Varianten innerhalb des Gemeindepersonals bestehen würden. Ausserdem sei die Tatsache, dass die aktiv Versicherten die PKSO verlassen können und die passiv Versicherten in der Institution verbleiben, problematisch. Das könnte heissen, dass die Gemeinden zu einem späteren Zeitpunkt Nachtragszahlungen leisten müssten.

Unter dem Traktandum Verschiedenes hat der Gemeinderat eine Anfrage der Gemeinde Gerlafingen diskutiert. Gerlafingen möchte, dass der Schwerverkehr via Derendingen- und Grütt- strasse zu den dortigen Gewerbebetrieben geführt wird, solange die Kriegstettenstrasse in Gerlafingen gesperrt ist.

Der Gemeinderat Biberist zeigte sich ob dieser Variante nicht allzu begeistert, da entlang der Grüttstrasse fast ausschliesslich Einfamilienhäuser stehen und sich dort viele Schulkinder, Fussgänger und Velofahrer tummeln. Die Bauverwaltung Biberist wurde damit beauftragt, mit Gerlafingen zusammenzusitzen und Lösungen zu suchen. Man wolle der Nachbargemeinde entgegenkommen, soweit dies möglich ist. (rm)

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