Bucheggs Gemeinderat schreibt in einer Mitteilung, dass bis zum Ende der öffentlichen Auflage des Gestaltungsplans Cutohof und der Teilzonenpläne Brüggmatt in Mühledorf, Huntelmatten-Heilibrech in Kyburg-Buchegg und Küttigkofen sowie des Waldfeststellungsplanes fristgerecht zwei Sammeleinsprachen eingingen.

Beide Einsprache-Gruppen wurden zu Einspracheverhandlungen eingeladen. Auf einen Augenschein sei aufgrund der guten Ortskenntnisse der Gemeinderäte verzichtet worden. An den Einspracheverhandlungen konnte aber keine Einigung erzielt werden.

Der Gemeinderat Buchegg hat nun an seiner Sitzung die Einsprachen behandelt und beide Einsprachen in allen Punkten abgelehnt. Gleichzeitig hat der Gemeinderat den Gestaltungsplan Cutohof und die oben genannten Teilzonenpläne sowie den Waldfeststellungsplan zu Handen des Regierungsrates genehmigt.

«Die Hoffnung stirbt zuletzt», kommentiert Gemeindepräsidentin Verena Meyer den Verlauf des Verfahrens. Gemeinde und Cutohofbetreiber hätten im Mitwirkungsverfahren etliche Dinge aufgenommen und die Pläne diesbezüglich angepasst. Aber allen könne man es unmöglich recht machen. Die Einsprecher haben nun die Möglichkeit, die Verfügung des Gemeinderates beim Kanton anzufechten.

Einzonen und auszonen

Der Cutohof in Kyburg-Buchegg sucht einen neuen Standort. Das zu eng gewordene Therapiezentrum soll auf dem Land östlich vom Behindertenheim Blumenhaus eine neue Heimat finden. Für 2 Millionen Franken, vorwiegend aus Spendengeldern finanziert, soll eine neue Anlage erstellt werden, wo mit Pferden therapeutische Kurse angeboten werden.

Das Areal um ein bestehendes Bauernhaus, das den Cutohofbetreibern gehört, soll in die Wohnzone, und zwischen Hof und Wald soll ein Landstück in die Gewerbezone mit Wohnnutzung eingezont werden. Im Gegenzug würden Land beim «Blumenhaus» und in Mühledorf ausgezont. (uby)