Buchegg

Gemeinderat favorisiert Aetigkofen und Brügglen als Standorte für Spielplätze

Der Gemeinderat hat sich mit der Standortfrage auseinandergesetzt. (Symbolbild)

Der Gemeinderat hat sich mit der Standortfrage auseinandergesetzt. (Symbolbild)

Die Arbeitsgruppe (AG) Spielplätze hat sich intensiv mit der Spielplatz-Situation in der Gemeinde Buchegg und deren elf Ortsteilen befasst. Sie ist nach Besichtigungen, Diskussionen und Abklärungen der Meinung, dass es sinnvoll sei, zwei neue Spielplätze- und Begegnungsplätze zu bauen.

Die Arbeitsgruppe favorisiert klar den Hartplatz bei der Mehrzweckhalle in Aetigkofen und den Platz beim alten Schulhaus in Brügglen. In Aetigkofen könnte ein Pumptrack installiert werden. Der Spielplatz in Brügglen würde dem Thema «Wasser» gewidmet. An beiden Standorten sollen zusätzlich Kletter- und Turngeräte, ein Sandkasten sowie eine Feuerstelle eingeplant werden.

Standorte in Gossliwil und Küttigkofen verworfen

Der Gemeinderat hatte der Arbeitsgruppe Vorgaben für ihre Arbeit gemacht. So sollten ursprünglich drei neue Spielplätze realisiert werden. Dabei favorisierte der Gemeinderat die Standorte Aetigkofen, Gossliwil und Küttigkofen.

Die Arbeitsgruppe hat den Standort in Gossliwil verworfen, weil er einerseits am Rand der Gemeinde liegt und es schwierig würde, sanitäre Anlagen zu realisieren. Der Spielplatz in Küttigkofen kommt für die AG gar nicht in Frage, weil er heute von der Kindertagesstätte Chinderland genutzt wird. Eine gemeinsame Nutzung wäre nicht sinnvoll, so die AG.

Die AG hat deshalb eigenständig weitere Standorte gesucht und ist dabei auf den ehemaligen Schulhausplatz in Brügglen gestossen. Die Infrastruktur mit WC, weiteren sanitären Einrichtungen, Wasser und Parkplätzen sei bereits vorhanden oder lasse sich leicht realisieren. Nötig sei allerdings eine Absprache mit den heutigen Mietern des alten Schulhauses. Es sei auch nicht ganz klar, welchen Platz die Mieter heute nutzen dürfen. Zudem ist der Platz zurzeit auch im Gespräch für den Bau eines Feuerwehrmagazines.

Ideal wäre für die AG auch der Standort Bibern. Das Grundstück dort ist allerdings nicht im Besitz der Einwohner- sondern der Bürgergemeinde. Diese wäre einem Spielplatzprojekt nicht abgeneigt. Sanitäre Anlagen könnten in einigen Jahren – mit dem geplanten Heizungsgebäude eines Wärmeverbundes – ebenfalls realisiert werden.

Arbeitsgruppe bevorzugt zwei statt drei Standorte

Die Arbeitsgruppe hat auch bereits Offerten für mögliche Gestaltungen eingeholt und diese dem Gemeinderat vorgelegt. Dabei wurde festgestellt, dass die 120'000 Franken, die als Kreditrahmen für drei Spielplätze festgelegt wurden, nicht reichen. Die Arbeitsgruppe möchte sich darum auf einen oder zwei Standorte festlegen. Ziel des Spiel- und Begegnungsplatzes sei es zudem, Menschen aus den elf Ortsteilen zusammenzuführen. Dies sei ebenfalls ein Grund, die Anzahl der Plätze eher klein zu halten.

Der Gemeinderat konnte den Überlegungen der Arbeitsgruppe folgen. Eine Mehrheit des Gemeinderates stimmte den Vorschlägen der AG schliesslich auch zu. Das heisst konkret, die Arbeitsgruppe soll ihre Arbeit fortsetzen. Es wurde zudem ein Planungskredit von 15'000 Franken gesprochen, damit so schnell als möglich eine Vorlage erarbeitet werden kann, die genehmigungsfähig ist. Ziel ist es, der Gemeindeversammlung einen Gesamtverpflichtungskredit vorzulegen.

Die Arbeitsgruppe soll sich zudem auch mit den bestehenden Spiel- und Begegnungsplätzen in Mühledorf und in Hessigkofen befassen. Sollen sie aufgewertet oder allenfalls gar rückgebaut werden? Die Kosten für diese Massnahmen sind in das Gesamtbudget einzurechnen. Auch die Frage nach den Kosten für den Unterhalt der Spielplätze möchte der Gemeinderat beantwortet haben. Wenn alle Offerten vorliegen, klärt die AG zudem ab, ob Stiftungen oder Unternehmen sich finanziell beteiligen würden.

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