So haben die vier verbleibenden Gemeinderäte Simon Wiedmer, Rémy Wyssmann, Ursula Müller und Johann Lüthi beschlossen, die Geschäfte bis Ende Legislatur am 15. August, nur zu viert zu erledigen und keine weitere Person in den Gemeinderat zu berufen.

Das Traktandum «Standort Gemeindeverwaltung» wird von der Traktandenliste der Gemeindeversammlung am 22. Juni gestrichen. Bisher sei das Geschäft nicht spruchreif. Dafür soll die Gemeindeversammlung über einen Antrag, die Stellenprozente auf der Verwaltung befristet auf ein Jahr von bisher 160 auf 200 Prozent aufzustocken, entscheiden.

Kriegstetten hat, nach deren Kündigung, seit Ende März keine Gemeindeschreiberin mehr. Die Neubesetzung der Stelle war mit einem 30- bis 50-Prozent-Pensum ausgeschrieben. Es kam aber bisher zu keiner Wahl. Um die Verwaltung funktionsfähig zu erhalten und die Last an Arbeit bewältigen zu können, sei eine Erhöhung notwendig, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung.

Der Gemeinderat hat zudem zur Kenntnis genommen, dass Simon Wiedmer im September mit der Ansprechperson der Post wegen der Filialschliessung an einem runden Tisch zusammensitzen wird, um die Interessenlage von Kriegstetten zu vermitteln und eine einvernehmliche Lösung zu finden. (rm/mgt)