Messen

Gemeinderat begrüsst Fernwärme für Gebäude — konkrete Berechnungen werden angestellt

Die Gemeinde Messen würde gerne Fernwärme beziehen.

Die Gemeinde Messen würde gerne Fernwärme beziehen.

Der Gemeinderat Messen will zwar keine aktive Rolle übernehmen, würde aber gerne Fernwärme beziehen.

Die Gemeinde Messen hat das Projekt «Wärmeverbund» angestossen, will sich aber nicht aktiv am Betrieb beteiligen. Das hat der Gemeinderat bereits im Mai beschlossen. Die Gemeinde ist aber nach wie vor daran interessiert, das Gemeindehaus und das Schulhaus Räzlirain an einen Wärmeverbund anzuschliessen.

«Beide Gebäude werden heute mit Öl beheizt. Das geht auf die Dauer nicht mehr.» Um mit gutem Vorbild voranzugehen, würde es Sinn machen, Fernwärme zu beziehen. Zudem wäre es sinnvoll, Holz aus der Region für die Heizung zu verwerten, so der Gemeinderat.

Tatsächlich muss Jakob Spielmann seine alte Holzheizung ersetzen und er würde nach einer Sanierung gerne mehr Liegenschaften an seinen bereits bestehenden Verbund anhängen. Das könnten neben den Liegenschaften der Gemeinde auch diejenigen der Kirchgemeinde und des Alterssitz Hofschmitte sein.

Noch habe Spielmann aber keine konkreten Zusagen. Zudem müsste eine Leitung bis ins Zentrum gelegt werden. Man berechne nun die heutigen Heizkosten und stelle diese den Kosten für die Fernwärme gegenüber. «Dann haben wir eine konkrete Grundlage für einen Entschied.»

Mehraufwand bei Reinigung und Unterhalt

Der Gemeinderat hat sich ausserdem über die Kostensi­tuation im Betrieb der Schulanlagen unterhalten. Dabei musste er zur Kenntnis nehmen, dass die Reinigungs- und Unterhaltskosten wegen der Coronapandemie durchschnittlich um bis zu 25 Prozent höher ausfallen, als bisher üblich. «Das sind vor allem Zusatzreinigungen und zusätzliches Verbrauchsmaterial», erklärt Jöhr. Auch die Lüftung wurde wegen der Pandemie umgestellt. (rm)

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